5 Tage habe ich in Sydney und Umgebung verbracht und die Zeit sehr genossen. Meine absoluten Highlights in Sydney und meinen Sightseeing- Ablauf möchte ich dir in diesem Artikel vorstellen.

Highlights in Sydney Tag 1: Sydney City Explorer – Opera House, Royal Botanic Gardens, The Rocks

Highlights in Sydney: Kirribilli Fähre
Auf der Fähre von Kirribilli ins Stadtzentrum

Mein erster Tag in Sydney startete mit einem kurzem Rundgang durch Kirribilli, bevor es mit einer Fährenfahrt bei strahlendem Sonnenschein zum Circular Quay ging, bei der sich der Eindruck von letzter Nacht erneut bestätigte: Sydney ist einfach eine verdammt schöne Stadt! Im Zentrum angekommen, nahm ich sofort Kurs auf die berühmte Oper, das weltbekannte Wahrzeichen der australischen Metropole. Obwohl schon 1973 fertiggestellt und offiziell ihrer Bestimmung übergeben, wirkt das gigantische Bauwerk mit der markanten Dachkonstruktion immer noch höchst modern.

Highlights in Sydney: Opernhaus
Sydney Opernhaus

Mir persönlich hat es gereicht, die Oper von außen zu bestaunen und darum herum zu spazieren, aber es ist natürlich auch möglich, das Innere zu besichtigen oder Tickets für die diversen Vorstellungen zu erwerben. (das sollte man aber unbedingt im Voraus reservieren!) Entlang des Piers bei der Oper laden außerdem diverse Cafés und Restaurants zur Rast ein, wobei man hier natürlich die exklusive Lage mitbezahlt. Ein Tipp für Minimalisten: Es gibt auf der Promenade genug Platz, der nicht von Kaffehäusern zugepflastert ist. Hier könnt ihr es euch mit eurem im Supermarkt oder am Kiosk erworbenen Sandwich oder Snack gemütlich machen und genießt den fantastischen Ausblick auf die Harbour Bridge und die Oper gratis und erste Reihe fußfrei.

Highlights in Sydney: Botanischer Garten
Sydney Botanischer Garten

Nach dem obligatorischen Besuch des Opernhauses bietet sich ein Spaziergang durch den Royal Botanic Garden an, eine knapp 30 Hektar große grüne Oase im Herzen der Stadt. Hier lässt es sich herrlich bei einem Picknick oder einem kleinen Nickerchen im Schatten der mächtigen Bäume entspannen. Zu den Highlights des Parks zählen der Rosengarten, der Rain Forest Walk und die Palm Grove. Im Zentrum der Anlage erzählt das sogenannte Cadi Jam Ora Display die Geschichte der ursprünglich an diesem Ort ansässigen Ureinwohner und zeigt außerdem Pflanzen, die hier vor der Besiedelung durch die Europäer wuchsen. Ein wirklich sehr interessanter Rundgang. Für alle die noch mehr Infos wünschen gibt es auch sogenannte Aboriginal Heritage Tours (Vorreservierung nötig!) die sich noch tiefer mit dem Thema beschäftigen und zusätzlich auch eine Bushfood Verkostung anbieten.

Ich selbst habe es mir jedenfalls im Schatten einer riesigen Pinie gemütlich gemacht und erstmal ein kleines Nickerchen eingelegt, schließlich wollte ich den Urlaub ja möglichst stressfrei gestalten.

Highlights in Sydney: The Rocks
Sydney Trendviertel „The Rocks“

Erfrischt und ausgeruht zog es mich dann in den Trendbezirk „The Rocks“, links vom Circular Quay gelegen. An dieser Stelle wurden vor mehr als 200 Jahren die ersten europäischen Siedlungen errichtet, doch lange hatte die Gegend kein gute Image sondern war hauptsächlich für Prostitution und Besäufnisse in heruntergekommenen Pubs bekannt. Gott sei Dank wurde aber rechtzeitig der historische Wert des Viertels erkannt und dadurch viele alte Gebäude vor der Abrissbirne bewahrt. Natürlich ist die Gegend durch die Generalüberholung auch zum Touristenhotspot mit diversen Kitschgeschäften verkommen, aber ein wenig abseits von der Hauptstraße findet man viele kleine Geschäfte und Gallerien sowie nette Cafés und Restaurants. An Wochenenden lockt zusätzlich ein netter kleiner Markt in der George Street die Besucher an. Ein Abstecher zu Fuß lohnt sich auf jeden Fall. Anschließend empfehle ich einen Besuch am Millers Point und beim Dawes Point Lookout direkt an der Harbour Bridge gegenüber der Oper. Die Aussicht ist wirklich fantastisch!

Highlights in Sydney: Dawes Point Lookout
Dawes Point Lookout

Nach diesem ersten erfolgreichen Sightseeing-Tag kehrte ich per Fähre wieder nach Kirribilli zurück, um am Abend spektakuläre Sonnenuntergangsfotos vom Dr. Mary Booth Lookout zu schießen. Leider war es an diesem Tag ziemlich windig, wodurch das Ergebnis nicht ganz meinen hohen Ansprüchen entsprach, aber ich sollte ja noch ein paar weitere Abende haben, um die besondere Stimmung der Stadt bei und nach Sonnenuntergang einzufangen.

Highlights in Sydney: Sonnenuntergang Harbour Bridge
Sonnenuntergang hinter der Harbour Bridge

Essen: The Vintage Café, Shop R2/3, Nurses Walk, The Rocks, NSW, 2000

Highlights:

Sydney Opera House
Royal Botanic Garden
The Rocks

Bester Fotospot: Dr. Mary Booth Lookout, Kirribilli

Highlights in Sydney Tag 2: Hit the Beach – CBD, Hyde Park, Bondi Beach

Highlights in Sydney: Bondi Beach
Der berühmte Bondi Beach

Am zweiten Tag wollte ich unbedingt den berühmten Bondi Beach besuchen, Sydneys bekanntester Strand und Treffpunkt der Reichen und Schönen. Zuvor spazierte ich noch eine kleine Runde durch Downtown und CBD, wo ich unter anderem bei 30 Grad einen riesigen Christbaum und die kitschige Weihnachtsdeko bestaunte. Ich war ja schon vor meinem Aufenthalt wirklich gespannt, wie sich Australien zu Weihnachten präsentieren würde und ob es eben den ganzen KlimBing Kitsch, den man aus den österreichischen Einkaufsstraßen kennt, auch hier geben würde. Aber als ich dann bei der Hitze Weihnachtsbäume, Rentiere und Glitzerkugeln betrachtete und zusätzlich mit Last Christmas beschallt wurde, wusste ich nicht Recht was ich davon halten sollte. Irgendwie war das Ganze total unpassend, wobei es aber trotzdem auch einen ganz eigenen Charme hatte.

Highlights in Sydney: Zentrum
Sydney Zentrum

Ich bummelte also eine Weile durch die Geschäfte der Pitt Street, Sydneys bekanntester Einkaufsstraße und stattete dem Rathaus und der St. Andrews Kathedrale einen kurzen Besuch ab, bevor ich mich durch den Hyde Park auf den Weg zum Zug machte, um endlich zum berühmten Bondi Beach aufzubrechen. Um dorthin zukommen gibt es zwei Möglichkeiten, entweder man fährt mit dem Zug bis zur Station Bondi Junction und steigt dort in den Bus 381 oder 382 um oder man nimmt direkt am Circular Quay einen der zahlreichen Busse nach Northern Bondi (333, 380 oder 389). Wenn du so wie ich einen Abstecher am Wochenende planst, reicht es im Endeffekt, wenn du nach den Massen an braungebrannten bis krebsroten Menschen mit Badetaschen und Flip Flops Ausschau hältst. Diese strömen dann nämlich in Scharen an den Strand zum Sonnenbaden und Entspannen.

Wenn man die goldgelben Traumstrände Australiens allerdings mal gesehen hat, wundert es einen nicht, warum der Strandausflug zu den liebsten Freizeitbeschäftigungen der Aussies gehört. Je näher man Bondi Beach kommt umso mehr ändert sich die Atmosphäre weg vom hektischen Stadtleben hin zu relaxtem Surferdasein. In Bondi selbst reiht sich ein Strandcafé an das andere und dazwischen bieten diverse trendige Läden Surf- und Strandbekleidung jeglicher Art an. Abgerundet wird dieser erste Anblick durch die Millionenteuren Villen und Apartments die hoch über den Klippen mit Traumaussicht auf die Bucht und den Strand thronen. Wer sich hier eine Bleibe leisten kann, hat es definitiv geschafft und darf sich stolz zu den oberen 10.000 zählen.

Highlights in Sydney: Bondi Beach
Volles Haus am Bondi Beach

Am Strand selbst herrschte an diesem Tag akuter Sardinenbüchsenalarm, ich hatte wirklich selten in meinem Leben einen so vollen Strand gesehen. Trotz beeindruckender Brandung tummelten sich tausende Leute im Wasser und dazwischen versuchten sich ambitionierte Surfer auf ihren Brettern zu halten. Die Rettungsschwimmer und Securities hatten an diesem Tag jedenfalls alle Hände voll zu tun, um die Übersicht zu bewahren und den Trubel zu schlichten. Nachdem ich was das Meer angeht eher ein Angsthase bin und ich mich ob dieser Wellen sowieso nie ins Wasser getraut hätte, beschloss ich den Coastal Walk in Angriff zu nehmen, ein „Wanderweg“, der von Bondi aus die Küste entlang von Strand zu Strand führt und mit herrlichen Ausblicken auf das Meer und die Klippen belohnt.

Ich lief also bis zum äußersten Ende des berühmten Bondi Beach und beschloss dann, das erste Stück barfuß im Wasser zu laufen, wenn ich schon nicht reinging. Ich wunderte mich noch über die komischen blauen Dinger, mit den langen Fäden dran aber schenkte dem keine weitere Beachtung mehr, bis ich plötzlich unaufmerksam wie ich in meinem Fotofieber war auf so ein Ding draufstieg. „AUTSCH“, ein Megaschmerz durchzuckte plötzlich meinen Fuß, um den dich so eine blaue Tentakel gewickelt hatte.

Highlights in Sydney: Bondi Beach
Die portugiesische Galeere- eine Begegnung der unangenehmen Art

„Jelly Fish“ klärte mich der zufällig neben mir stehende Australier trocken auf und schon kamen mir die ganzen Infos über die tödlichen Quallen Australiens in den Sinn über die man so viel liest, aber eigentlich nie darüber nachdenkt. Kurzfristig überkam mich eine kleine Panikattacke, das wäre ja ein schönes Ende meiner Reise, außer Gefecht gesetzt von einer Qualle und das, obwohl ich nicht mal schwimmen war. Aber dann fiel mein Blick wieder auf die tausenden Menschen und die vielen Kinder, die rundherum so unbeschwert im Meer plantschten. Wenn das wirklich so tödlich wäre, wäre hier ja wohl niemand im Wasser, oder?

Auch der nette Australier bemerkte wohl meinen besorgten Gesichtsausdruck und half mir erstmal meinen Fuß von dem glibbrigen Ding zu befreien, bevor er mir versicherte, dass das nur weh tun würde aber grundsätzlich nicht tödlich sei, sofern ich keinen allergischen Schock erleiden würde. Na da war ich aber beruhigt, obwohl ich den Rest des Tages genau drauf achtete, ob ich nicht doch komische Pusteln oder Schwindelanfälle bekommen würde. Gott sei Dank schien mein Körper das Gift aber gut wegzustecken und ich konnte den Coastal Walk weiter fortsetzen, wobei ich danach natürlich einen großen Bogen um das Wasser und sein Getier machte. Der Schmerz dürfte in etwa dem Stich einer Hornisse entsprechen und normalerweise bleiben an der Stelle rote Pusteln zu sehen, wobei man bei mir am Abend fast nichts mehr erkennen konnte. Es kribbelten aber der Fuß und das ganze Bein bis zum nächsten Tag.

Beste Behandlung für den Stich eines so genannten Blue Bottle Jelly Fish: mit Salzwasser auswaschen oder mit 45 Grad heißem Wasser spülen. Kein kaltes Wasser und kein Essig oder Alkohol. Sofern keine Allergieerscheinungen wie Atemnot, Schwellungen, Schwindel, Beklemmungsgefühle und Herzrasen auftreten muss man keine weiteren Maßnahmen treffen, sollte jedoch eines oder mehrere der genannten Symptome auftreten, sollte man sofort einen Arzt aufsuchen!

Highlights in Sydney: Bondi Coastal Walk
Ausblick am Bondi Coastal Walk

Nachdem ich also auch mit den Quallen Bekanntschaft gemacht hatte, wanderte ich weiter am Coastal Track Richtung Tamara Beach und dann weiter zum Bronte Beach. Der Walk selbst führt auf einer Gesamtlänge von 5,5 km noch weiter südlich bis nach Clovelly, aber ich beschloss bei Km 3,5 beim hoch über den Klippen thronenden Waverly Cementary, dem wahrscheinlich schönsten Friedhof der Stadt, umzukehren, da ich noch ein paar ruhige Stunden am Strand (in sicherer Entfernung der Quallen) verbringen und die spezielle Atmosphäre in Bondi genießen wollte. Dazwischen belohnte ich mich noch mit einer riesigen Portion Heidelbeer- Mango Pancakes für die Mühen und den erlittenen Schmerz, bevor ich mir ein ruhiges Plätzchen am Strand suchte, wo ich ein wenig chillte und die mehr oder weniger knackigen Surfer beobachtete.

Highlights in Sydney: Harbour Bridge in der blauen Stunde
Harbour Bridge in der blauen Stunde

Nachdem ich eine absolut passionierte Hobbyfotografin bin und ich mich auch immer weiter verbessern möchte, suchte ich mir am Abend wieder eine Fotolocation für weitere Nachtaufnahmen. Diesmal fotografierte ich vom Milson’s Point, einem Lookout nahe des Luna Park Vergnügungsparks, von dem man eine gewaltige Aussicht auf die Harbour Bridge hat. (am besten per Zug über die gleichnamige Station zu erreichen) Die Kombination aus Harbour Bridge im Vordergrund und CBD und Oper im Hintergrund bietet einen speziellen fotographischen Reiz und die Möglichkeit für besonders spektakuläre Fotos.

Essen: The Lamrock Café, 72-76 Campbell Parade, Bondi Beach NSW 2026

Highlights:

Town Hall
St. Andrews Cathedral
Hyde Park
Bondi Beach & Bondi Coastal Walk

Bester Fotospot: Milson’s Point, Broughton Street, Sydney, New South Wales 2004, Australien (Neben dem Eingang zum Luna Park)

Highlights in Sydney Tag 3: Manly Scenic Walk

Highlights in Sydney: Manly Beach
Manly Beach im Nebel

Am dritten und letzten Tag meines Aufenthaltes in Sydney wollte ich eine weitere Seite der Stadt kennenlernen und beschloss, mit der Fähre nach Manly zu fahren. Manly ist ein Vorort von Sydney, der neben Stränden auch einige schöne Wanderungen auf der Halbinsel durch den Sydney Harbour Nationalpark mit traumhafter Aussicht auf den Hafen und die Stadt bietet. Leider hatte ich eine Sache nicht bedacht: es war ein Sonntag im Frühsommer, die Sonne schien und demnach hatte anscheinend die halbe Stadt die gleiche Idee wie ich. Jedenfalls hatte ich noch nie so eine volle Fähre gesehen: Hunderte Menschen bewaffnet mit Flip Flops und Badetüchern quetschten sich in dieses Boot, um vom Circular Quay nach Manly überzusetzen.

Manly hat neben Bondi Beach die bekanntesten Strände der Stadt, wobei sich hier deutlich weniger Touristen tummeln und auch das Publikum weniger abgehoben ist. Während sich in Bondi die Schönen und Reichen in Designer Bikinis am Strand räkeln und ihre im Fitnessstudio gestählten Körper präsentieren, läuft es auf Manly deutlich entspannter ab. Manly ist mehr der Strand für das gemeine Volk, wo sich Familien und Freunde zum gemeinsamen Ausflug oder Strandtag treffen oder in einem der zahlreichen Lokale gemütlich essen gehen.

Highlights in Sydney: Wandern im Harbour National Park
Wanderung im Harbour National Park
Highlights in Sydney: Aussicht vom Harbour National Park
Grandiose Aussicht auf die Stadt

Nach einer 30 minütigen Fährenfahrt endlich in Manly angekommen, musste ich leider feststellen, dass es ziemlich nebelig und die Aussicht daher gleich Null war. Ein Vorteil war allerdings, dass sich durch den Nebel die Temperaturen noch im Rahmen hielten, was meinen Wanderabsichten zu Gute kam. Ich steuerte also erstmal das Infozentrum an, um Infos zu den Wanderungen – es gibt zwei Hauptrouten – zu erhalten und mich dann für eine zu entscheiden. Es war ziemlich schnell klar, dass ich mich für die nördliche Route entscheiden würde, da auf der Westseite die Sicht durch den Nebel zu stark eingeschränkt war. Als ich mich auf den Weg machte stellte ich auch fest, dass der Trubel zwar unbeschreiblich groß war und am Strand trotz Nebel kaum mehr ein Handtuch Platz gefunden hätte, ich aber mit meinen Wanderplänen ziemlich auf mich alleine gestellt war. Der Manly North Walk ist ca. 10 km lang und für 3-4 Stunden ausgelegt. Er startet am Hauptstrand und führt zuerst am Pier entlang zum Nationalpark und danach zum North Fort, einer ehemaligen Armeestationierung. Von dort kann weiter durch den Busch Richtung North Head und zum spektakulären Fairfax Lookout wandern, von wo man einen Wahnsinnsblick auf die Buch und die Stadt hat.

Highlights in Sydney: Manly Strände
Versteckte Strände in Manly

Danach geht es auf der anderen Seite der Halbinsel an der Cabbage Tree Bay wieder zurück in die Stadt. Auf dem letzten Stück kommt man auch immer wieder an kleinen Stränden vorbei, wo man sich mit einem Sprung ins Wasser etwas von den Strapazen abkühlen kann. Die Wanderung selbst ist zwar nicht wirklich schwer oder steil und zumeist auch wirklich gut befestigt, aber sobald sich der Nebel verzogen hatte wurde es richtig heiß und da ein großer Teil der Strecke exponiert liegt und wenig Schatten bietet, war das richtig anstrengend. Es gibt entlang des Weges auch wenig Infrastruktur, von daher ist es speziell im Sommer wichtig, genug Wasser und eventuell auch ein paar Snacks mit zu haben, um die Gefahr einer Dehydrierung zu verringern.

Ich habe die Wanderung sehr genossen aber war auch froh, als ich wieder in Manly war und den Tag mit einem guten Essen in einem italienischen Restaurant sowie einer riesigen Portion Eis abschließen konnte.

Highlights in Sydney: Sydney Oper & Harbour Bridge
Sydney Oper & Harbour Bridge

Zurück im Sydney, wollte ich den dritten Fotospot ausprobieren, Mrs. Macquaries Chair, ein Lookout, der einen fantastischen Blick auf die Oper und die Harbour Bridge bietet. Am einfachsten ist dieser Platz von der Oper aus durch den botanischen Garten zu erreichen. Man läuft einfach den Weg am Wasser entlang bis zum Aussichtspunkt. Da dieser außerhalb des botanischen Garten liegt, muss man sich bezüglich der Öffnungszeiten keine Gedanken machen, allerdings muss man rechtzeitig den botanischen Garten durchquert haben, um nicht versehentlich eingesperrt zu werden. Mrs. Macquaries Chair ist im Gegensatz zu Kirribilli einer, wenn nicht der bekannteste Lookout der Stadt. Dies bestätigte sich, sobald ich dort angekommen war und bereits dutzende andere mit Stativen bewaffnete Touristen um den besten Platz buhlten. In Kirribilli war ich zumeist alleine oder musste im besten Fall mit zwei, drei anderen Fotojägern die Aussichtspunkte teilen.

Wie auch immer, bietet dieser Aussichtspunkt trotzdem genug Platz für alle, so dass man sich nicht um den besten Fotospot streiten muss. Ein weitere Vorteil ist, dass man von zwei Ebenen fotografieren kann. Einmal direkt vom Wasser und zusätzlich auch von der tatsächlichen Aussichtsplattform weiter oben.

Highlights in Sydney: Harbour Bridge
Harbour Bridge vom Milson’s Point

Das einzige was man bedenken sollte ist, dass der botanische Garten spätestens ab 20 Uhr gesperrt wird. ( je nach Jahreszeit auch früher) und der kurze Weg entlang des Wassers Richtung Oper dann geschlossen ist. Somit muss man dann, sofern man über kein eigenes Auto verfügt, die Mrs. Macquaries Road zu Fuß bis zur Stadt laufen, ein Weg, der locker 20 Minuten in Anspruch nimmt. Um bis zum Circular Quay zu kommen, kannst du mit ca. 30 Minuten rechnen. Ein Tipp noch von mir: erkundige dich, sofern du sie brauchst, vorher, wann die letzten Fähren fahren, um zu vermeiden, dass dir dann zu später Stunde die Letzte davon fährt und du dich nach einer alternativen Transportmöglichkeit umsehen kannst, so wie es mir passiert ist. Ich hatte dann ehrlich gesagt keinen Nerv mehr um den richtigen Bus oder Zug zu finden und habe ein Taxi genommen, diese sind allerdings in Sydney verdammt teuer und ich würde sie definitiv nicht als Standardverkehrsmittel empfehlen. 16$ hat mich die kurze Fahrt vom Circular Quay zum Milson’s Point gekostet, der größte Luxus, den ich mir bis jetzt auf dieser Reise gegönnt hatte.

Ja und dann hieß es auch schon Abschied nehmen von Sydney, da ich die zwei verbleibenden Tage im Blue Mountains Nationalpark, einem Naturparadies ca. 65 Kilometer von Sydney verbringen wollte, um ein wenig zu wandern und die Natur der Umgebung kennenzulernen.

Highlights in Sydney: Blick auf die Oper
Blick auf die Oper von Sydney

Ich kann einen Besuch in Sydney jedenfalls nur empfehlen und es jedem ans Herz legen. Die Stadt ist wunderschön und die Lage in diesem Naturhafen einfach nur gewaltig. Zudem bietet Sydney neben den bekannten Highlights und Sehenswürdigkeiten, wie dem Opernhaus, zahlreiche alternative Aktivitäten und eine ganze Facette an Möglichkeiten. Egal ob Strandtag, Wandern, Shoppen oder einfach nur Picknick im Park, es ist für jeglichen Geschmack etwas dabei, so dass jeder Besucher die Metropole nach seinen ganz eigenen Vorlieben genießen kann. Sydney hat sich somit definitiv in die Liste derer Städte eingereiht, die ich mit Sicherheit irgendwann wieder besuchen möchte!

Essen: Criniti’s Manly Italian Restaurant, 1/54 W Esplanade, Sydney NSW 2095

Highlights: Manly Scenic Walk

Bester Fotospot: Mrs. Macquaries Chair, Mrs Macquaries Rd, Sydney NSW 2000, Australien


Haben dir meine Sydney Highlights gefallen? Was sollte man deiner Meinung nach in Sydney nicht verpassen?

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Autor

Hat 1 Jahr in Mexiko gelebt, ist solo durch Neuseeland & Australien gereist und war im Overlander im südlichen Afrika unterwegs. Lisa liebt Abenteuer- und Aktivreisen, spannende Herausforderungen und ist dabei immer auf der Suche nach dem perfekten Fotomotiv. Dafür schleppt sie auch gerne ihre gesamte Kameraausrüstung auf einen Berg.

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