Eigentlich wollte ich ja gar keine eigene Packliste für Patagonien erstellen, da ich viele wertvolle Tipps bereits in meinen Artikel zur Planung und Vorbereitung einer Patagonien-Rundreise gesteckt habe.

Nachdem ich aber privat, via Facebook und auch per Mail doch einige Anfragen zu Wetter, Gepäck und den Reiseumständen erhalten habe, sehe ich einen gewissen Bedarf, Licht in die tiefsten Winkel meines Reisegepäcks für Patagonien zu bringen.

Bitte beachte aber, dass sich diese Patagonien Packliste an jene Reisenden richtet, die wie ich im Rahmen einer Gruppenreise unterwegs sind, oder aber auch an Indiviualreisende, die in Hotels und Refugios unterkommen und während der Trekkings einen Teil ihres Gepäcks dort zurücklassen können.

Dies ist keine Packliste für Wanderer, die ihr gesamtes Gepäck samt Zelt und Essenvorräten mit auf den Berg schleppen.

Hierzu fehlt mir die Erfahrung und es gibt deutlich bessere Quellen für Informationen zu dieser Spezialsituation, z.B. hier.

Auch für meine Reiseliste für Hygiene und Kosmetik sowie meine Reiseapotheke, möchte ich dich gerne auf meine Standard-Packliste verweisen, ich packe da immer mehr oder weniger ähnlich, bis auf spezifische Medikamente z.B. Malaria-Prophylaxe je nach Reiseziel.

Aber nun zu meiner Packliste für Patagonien im Detail:


Packliste Patagonien: das Gepäck

  • Rucksack, Trolley oder Reisetasche, ich verreise seit Jahren mit dem Osprey Soujourn und liebe dieses innovative Gepäckstück einfach heiß und innig. Es gibt für mich einfach kein besseres Reisegepäck als diesen innovativen Hybrid zwischen Rucksack und Trolley. Warum das so ist, habe ich dir in diesem Artikel ausführlich beschrieben.
  • Tagesrucksack, für deine Patagonien-Reise brauchst du einen guten Tagesrucksack, der einerseits als Handgepäck im Flieger und andererseits als Daypack für die Wanderungen dient. Da du auf den Wanderungen wegen des unberechenbaren Wetters ziemlich viele extra Kleidungsschichten mitnehmen solltest, empfiehlt sich ein Volumen von ca. 30 l. Außerdem sollte der Rucksack über ein gutes Belüftungssystem verfügen, damit du bei den anstrengenden Aufstiegen im Rückenbereich nicht zu stark schwitzt. Ich habe einen Tagesrucksack von Deuter und bin damit mehr als zufrieden, bis auf dass ich gerne etwas mehr Packvolumen gehabt hätte (siehe oben). Alternativ kannst du auch Karabiner mitnehmen und die Jacke außen am Rucksack festmachen, das ist allerdings nur solange es nicht regnet eine gute Option! Stichwort Regen: Dein Tagesrucksack sollte auch unbedingt über eine integrierte Regenhülle verfügen, die am Rucksack befestigt ist, sonst fliegt sie dir mit Sicherheit irgendwann mal davon!
  • Kleine Bauchtasche, sie sieht so doof aus aber gerade in Buenos Aires wollte ich nicht darauf verzichten. Praktisch um Handy, Geld und Stadtplan nahe am Körper zu tragen. Eine schickere Alternative ist eine Umhängetasche, die schräg über dem Körper getragen werden kann.
  • Zahlenschloss, zum Verschließen deines Koffers während des Fluges aber auch im Hotel, wenn es mal keinen Safe gibt und man Wertsachen ausnahmsweise in den Koffer sperren muss! Wer in Hostels übernachtet braucht eventuell auch eines für die Spinde!

Packliste Patagonien: Dokumente & Geld

Die Packliste für Dokumente und Geld unterscheidet sich nicht wesentlich von den anderen Reisen. Ein wichtiger Punkt in Patagonien war die Auslandskrankenversicherung, ohne welche ich gar nicht an der Tour hätte teilnehmen dürfen!

  • Reisepass
  • Flugtickets
  • Reiseplan, bei unserer Tour haben wir am Briefing-Abend noch eine genaue Liste mit allen Hotels und Telefonnummern ausgehändigt bekommen, trotzdem solltest du natürlich vorher schon wissen, wie die Reise ungefähr abläuft.
  • Bestätigung Auslandskrankenversicherung, solltest du grundsätzlich immer abschließen, mein Reiseveranstalter G Adventures verlangte sogar den Nachweis einer Auslandskrankenversicherung, um die Tour buchen zu können. Ich bin bei der Hanse Merkur und bis dato sehr zufrieden!
  • Impfpass, für Patagonien sind keine speziellen Impfungen notwendig, ich habe meinen internationalen Impfpass trotzdem immer dabei.
  • 2 Kreditkarten, die an unterschiedlichen Orten aufbewahrt werden. Auf Grund der hohen Gebühren an den Automaten (4-5 € pro Abhebung), empfiehlt sich zumindest eine Karte, die diese Gebühren zurückerstattet. Eine Auflistung der besten Reisekreditkarten findest du in diesem Artikel.
  • eventuell EC-Karte, in Chile und Argentinien konnte man überall auch mit einer Maestro-EC Karte abheben. Vergiss nicht, die sogenannte „Geo-Control-Funktion“ deiner EC-Karte freischalten zu lassen. Seit Anfang 2015 müssen Karten für Abhebungen außerhalb Europas extra freigeschalten werden. Bei meiner Bank funktioniert das ganz einfach via der Online-Banking Plattform.

Alle Dokumente und Bestätigungen solltest du abfotografieren oder einscannen und dir per Mail zuschicken oder in der Dropbox abspeichern. So hast du im Fall eines Diebstahls oder Verlustes Zugriff auf die Kopien!


Packliste Patagonien: Kleidung & Schuhe

Patagonien Packliste, Kleidung und Schuhe
Hochwertige Kleidung und gute Schuhe sind für die Wanderungen unerlässlich!

Die Packliste für Kleidung und Schuhe ist wohl am wichtigsten in Patagonien, denn es gibt wenige Regionen auf der Welt, wo das Wetter so unberechenbar und wechselhaft ist, wie im südlichen Chile und Argentinien. Von 20 Grad Sonnenschein bis zu Schneefall und Windböen von mehr als 100 km/h, kannst du dort alles an einem Tag haben. In Patagonien heißt es also, das Zwiebellook-Prinzip zu perfektionieren.

Ich persönlich packe übrigens meistens für 10 Tage und wasche zwischendurch. In Patagonien gab es in den meisten Hotels die Möglichkeit für einen Wäscheservice! Für den Notfall habe ich ein Handwaschmittel dabei!

  • 2 Abzippbare Wanderhosen, ich bin zu 90% damit unterwegs gewesen. Da dir beim Wandern warm wird, reicht eine normale, leichte Wanderhose im Regelfall aus. Sollte es kühl sein, kannst du darunter eine Legging oder lange Unterhose tragen.
  • 1 Softshell/Thermo-Wanderhose (wasserabweisend), habe ich selten gebraucht, da das Wetter während unserer Tour relativ gut war. Trotzdem sollte sie nicht in deinem Gepäck fehlen, denn auch im Sommer sind Temperaturen um den Gefrierpunkt möglich.
  • 1 gute Regenhose, ohne dieses Stück solltest du niemals nach Patagonien reisen und du solltest sie auch immer in deinem Tagesrucksack dabei haben. Klatschnass bei Regen, im einstelligen Temperaturbereich mit patagonischen Windböen, ist nicht angenehm!
  • 1x Shorts oder Rock für Buenos Aires (wenn du dort nicht mit den abgezippten Trekkinghosen herumlaufen willst), da es dort viel heißer ist als im Süden.
  • eine bequeme Jeans oder Stoffhose für Alltagssituationen (Abendessen) und Busfahrten.
  • 1 winddichte und wasserabweisende Jacke. Winddicht ist hier das Stichwort! Achte auf gute Qualität, die Böen in Patagonien hauen dich im wahrsten Sinne des Wortes um! Ich liebe meine Jacke von Jack Wolfskin, die hält den Wind schön ab, ist wasserabweisend und sieht dabei nicht einmal schlecht aus!
  • 2 Fleecejacken, das ist die Geheimwaffe in Patagonien, egal ob bei Wanderungen oder Abends, wenn die Temperaturen noch weiter fallen! Eine kuschelige Fleecejacke hält warm und eignet sich perfekt als zweite Schicht über deinem Funktionsshirt.
  • 1 Softshelljacke ODER eine leichte Daunenjacke; ich hatte zusätzlich zu den Fleecejacken noch eine Softshelljacke mit im Gepäck, würde aber beim nächsten Mal stattdessen eine leichte Daunenjacke mitnehmen. Speziell auf den Gipfeln hält die Daunenjacke doch wärmer und außerdem lässt sie sich viel besser komprimieren und nimmt damit weniger Platz im Gepäck weg! Leider ist dieses Kleidungsstück nicht ganz billig, gerade für eine Patagonien-Reise sollte man aber in hochwertige Ausrüstung investieren! Vor Ort sind Kleidungsstücke dieser Art übrigens wahnwitzig teuer, dort zu kaufen ist (außer im absoluten Notfall) wirklich keine Option! (außer Geld spielt keine Rolle) (auf Amazon / bei Globetrotter ansehen)
  • 1 Regenjacke; normalerweise sollte deine winddichte und wasserabweisende Jacke (siehe oben) ausreichen, aber wenn es richtig schüttet, benötigst du eine echte Regenjacke. Ich empfehle die Modelle, die man in einen kleinen Beutel falten kann, den man notfalls außen am Rucksack festmachen kann!
  • 4 langarmige, atmungsaktive Wandershirts, die wichtigste Schicht bei den Wanderungen, sie sollte schnelltrocknend und schweißabsorbierend sein!
  • 4 Baumwolltops als erste Schicht; da ich Kunstfaser direkt auf der Haut nicht so gerne habe, trage ich gerne darunter einfache Baumwolltops.
  • 2 atmungsaktive Wanderblusen; bei schönem Wetter sind diese Blusen angenehmer als langärmelige Shirts.
  • 2-3 normale T-Shirts/Blusen/Hemden/Tops für den Aufenthalt in Buenos Aires. Wer eine Tango-Show oder ein Theater besuchen möchte, sollte zumindest 1 halbwegs ziviles Outfit im Gepäck haben!
  • 1 leichter Pulli oder eine Weste für die Abende in Buenos Aires.
  • 10x Unterwäsche, 2-3 BHs
  • Schlafsachen
  • Socken: 6 mal leichte Baumwollsocken, mind. 2 Paar qualitativ hochwertige Wandersocken, am besten aus Merinowolle. Profis tragen leichte Baumwollsocken als erste Schicht und darüber die Wandersocken! So bleiben die Wandersocken immer schön trocken!
  • 1 Pashmina Schal für Flugzeug und Busfahrten. Ich reise niemals ohne. Ein Pashmina ist perfekt, wenn die Klimaanlage im Bus oder im Flugzeug auf Hochtouren rennt.
  • Dicke Mütze, Handschuhe und Schal für die Wanderungen. Einfach ein Muss in Patagonien, damit du nicht auskühlst.
  • Kopfbedeckung, Hut oder Bandana für warme Tage. Die UV-Einstrahlung ist immens, du solltest immer etwas am Kopf tragen!
  • Gute Wanderschuhe, spare hier nicht am falschen Platz! Bei den 8-stündigen Wanderungen werden das deine neuen besten Freunde! Mein neues Modell ist von Lowa.
  • Sneakers oder Turnschuhe für Flug, die Abendessen und die raren Stunden, in denen man seine Wanderschuhe einmal nicht anhaben muss.
  • Ballerinas oder leichte Mokkassins für Buenos Aires als Alternative zu den Turnschuhen.
  • Flip Flops, Gold wert beim Campen und wenn man in Unterkünften mit Gemeinschaftsduschen übernachtet.
  • Sonnenbrille, das ist eines der wichtigsten Accessoires in Patagonien. Die UV-Einstrahlung ist hoch und du solltest zum Wohle deiner Augen eine wirklich gute Sonnenbrille dabei haben! Mein Lieblingsmodell ist von Ray Ban!

Packliste Patagonien: Fotoausrüstung & Technik

Patagonien ist eine traumhafte Region für Fotografen, die Panoramen zählen zu den beeindruckendsten Naturlandschaften der Welt und machen es fotobegeisterten Reisenden leicht, sich so richtig auszutoben. Leider gibt es auch ein paar Tücken, so macht der fast immer präsente starke Wind den Einsatz von Stativen schwierig bis unmöglich und eine halbwegs professionelle Kamera-Ausrüstung wiegt zudem schwer im Tagesrucksack.

Daher solltest du dir ganz genau überlegen, welches Equipment du mit auf die Reise nimmst!

  • Nikon D7100 digitale Spiegelreflexkamera, eine sehr verlässliche semi-professionelle Kamera mit APSC-Sensor. Spritzwasserfest und staubgeschützt trotzt sie auch unwirtlichen Bedingungen. Es gibt bereits einen Nachfolger, die Nikon D7200.
  • Allround-Objektiv 16-85 mm, mein Lieblingsobjektiv mit einem schönen Brennweiten-Rahmen und damit geeignet für fast alle Fotografiesituationen.
  • Ultra-Weitwinkel-Objektiv 11-16 mm von Tokina, meine Geheimwaffe für Landschaften und dank der fantastischen Lichtstärke von f/2,8 auch für Sternenhimmelaufnahmen. (zu denen ich leider nicht gekommen bin, da es nachts fast immer bedeckt war)
  • Tele-Zoom-Objektiv 70-300 mm, Kondore, Füchse, Guanacos, Seelöwen, die Auswahl an tierischen Motiven auf der Reise war groß, daher empfehle ich die Mitnahme einer langen Brennweite mit mindesten 200 mm unbedingt!
  • 2 Ersatzakkus, beim dreitägigen Trekking schliefen wir in Zelten und hatten keine Möglichkeit, unsere Elektronik aufzuladen. Mindestens 1 Ersatzakku sollte also mit ins Gepäck!
  • Reinigungsset, ich verreise nie ohne mein Reinigungsset bestehend aus Blasebalg, Lenspen und Mikrofasertüchern. Zusätzlich habe ich immer ein paar Brillenputztücher dabei.
  • Graufilter-Set, für das Fotografieren von Wasserfällen und dramatischen Wolkenstimmungen bei Tageslicht. Auf Grund des Windes kam ich seltener dazu als gehofft, trotzdem hat es sich ausgezahlt das Filterset mitzunehmen.
  • Polfilter, ideal um das Blau des Himmels und die Kontraste zu verstärken. In Patagonien gibts viele Wolken und tolle Himmelsstimmungen, daher sollte ein Polfilter mit.
  • 3-4 Speicherkarten, speziell wenn du keine Backups machen und die Speicherkarte entleeren kannst, solltest du darauf achten, genügend Karten mitzunehmen. Vor Ort, speziell in Argentinien, kosten sie ein Vielfaches vom dem, was sie in Deutschland oder Österreich kosten. Ich fotografiere in RAW und kaufe daher immer die 32 GB Karten.
  • Reisestativ Compact Traveller von Rollei, dieses Stativ überzeugt mit Qualität, geringem Gewicht und einem super kompakten Packmaß von nur 32 cm. Auch in der Normalversion wiegt es nur knapp über 1 kg und eignet sich damit perfekt für Wanderungen. Die Carbon-Version ist noch leichter, aber auch deutlich teurer und ich persönlich finde nicht, dass sich der Aufpreis für 300g Gewichtersparnis lohnt.
  • Laptop Mac Book Pro, ich hatte den Laptop dabei, da ich regelmäßig meine Fotos sichern wollte. Außerdem eignen sich die langen Busfahrten, z.B. von Punta Arenas nach Ushuaia perfekt für Bildbearbeitung und Sortieren. (sofern dir davon nicht schlecht wird)
  • Adapter, für Argentinien brauchst du einen Adapter Typ I, selten gibt es auch Steckdosen des Typs C, so dass auch deine deutschen Anschlüsse passen. In Chile ist dagegen der Typ C sehr verbreitet, dafür benötigst du keinen Adapter. Mehr Infos dazu findest du hier.
  • Powerbank, beim Camping gibt es keine Steckdosen und auch nicht alle Langstreckenbusse verfügen über USB-Anschlüsse. Eine gute Powerbank ist also Gold wert, um Tablet, Smartphone oder MP3-Player während der Reise aufzuladen.
  • MP3 Player, ich könnte 8-stündige Busfahrten nicht ohne Musik überstehen und ja, ich gehöre zu den Menschen, die ihre Musik NICHT am Handy haben. Mein uralter Ipod leistet mir super Dienste.

Packliste Patagonien: Spezifisches Equipment für Patagonien

Ein ganz wichtiger Punkt für deine Patagonien-Rundreise sind spezifische Dinge, die oft nicht in einer klassischen Packliste enthalten sind. Diese Auflistung ist bereits durch meine Erfahrung optimiert, denn ich hatte auf meiner Reise nicht alles dabei.

  • Trinksystem, ein Trinksystem ist super auf ausgedehnten Wanderungen, da du nicht mit Flaschen herumhantieren musst, und auch im Gehen jederzeit Zugriff auf dein Wasser hast. Erfahrungsgemäß trinkt man so mehr und regelmäßiger, was gut für deinen Körper ist. Zum Auffüllen und für den Notfall solltest du auch eine kleine Flasche, am besten aus Stahl, dabei haben.
  • Schlafsack-Inlet, Zelt und Schlafsack werden gestellt und es war auch alles sehr sauber, trotzdem schläft es sich in deinem eigenen Inlet besser. Da die Schlafsäcke sehr dick sind, reicht ein dünnes aus Seide oder Baumwolle.
  • Stirn– oder Taschenlampe, unentbehrlich beim Campen, da die Wege zu den Toiletten nicht beleuchtet sind.
  • Aufblasbares Reisekissen, das hatte ich schon in Afrika dabei und würde seitdem nicht mehr ohne reisen, da ich ohne Kopfkissen nicht gut schlafen kann.
  • Taschenmesser, immer praktisch, ob als Flaschenöffner oder zum Obst schälen.
  • Kopfbedeckung (warme Mütze und einen Hut oder eine Bandana für warme Tage), ich schreibs hier nochmal rein, du brauchst unbedingt etwas für den Kopf, die UV-Einstrahlung in Patagonien ist enorm!
  • eventuell Fernglas, wer Tiere, vor allem die majestätischen Kondore, beobachten will, sollte ein Fernglas einpacken.
  • Plastiktüten, in Patagonien werden im Supermarkt keine Plastiktüten mehr ausgegeben. Doch du musst all deinen Müll wieder mit vom Berg nehmen, daher empfehle ich dir, ausreichend Tüten von zu Hause mitzunehmen.
  • Trekking-Stöcke, ja auch ich dachte immer, das sei etwas für alte Leute aber im Ernst, auf den unbefestigten und teilweise sehr steilen Wegen Patagoniens, leisten dir Trekking-Stöcke wirklich gute Dienste und schonen zudem deine Knie.  (auf Amazon ansehen/ bei Globetrotter ansehen)
  • Sonnencreme mit hohem LSF, ich möchte es an dieser Stelle nochmals erwähnen, wenn etwas in deinem Kulturbeutel nicht fehlen sollte, dann sind es Sonnencreme mit mindestens LSF 30, besser 50, sowie ein Lippenpflegestift mit ebenfalls hohem LSF. Auch wenn es in Patagonien kühl ist, die Sonne und die UV- Einstrahlung solltest du nicht unterschätzen!

Ich hoffe, dass ich dir mit dieser Patagonien Packliste einen guten Überblick verschaffen konnte und etwaige Zweifel, wie man für dieses raue Klima richtig packt, ausräumen konnte. Wenn du clever packst, wirdst du kaum mehr Gepäck dabei haben, als bei einer Reise in wärmere Gefilde! (ich hatte 17 kg)

Falls du noch Fragen oder weitere gute Tipps hast, hinterlass mir doch einfach einen Kommentar! Ich freue mich über dein Feedback!

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Patagonien Packliste

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Autor

Hat 1 Jahr in Mexiko gelebt, ist solo durch Neuseeland & Australien gereist und war im Overlander im südlichen Afrika unterwegs. Lisa liebt Abenteuer- und Aktivreisen, spannende Herausforderungen und ist dabei immer auf der Suche nach dem perfekten Fotomotiv. Dafür schleppt sie auch gerne ihre gesamte Kameraausrüstung auf einen Berg.

8 Kommentare

    • Hallo Nicole,

      es freut uns, dass die Liste hilfreich für dich war!

      Liebe Grüße

      Lisa

  1. Hallo Lisa,

    erst mal finde ich deine Packliste sehr gut dargestellt und informativ – danke dafür!
    Ich hätte noch eine Frage an dich, bei der du mir evtl. weiterhelfen kannst. Mein Mann und ich planen Patagonien im Zuge einer Weltreise zu entdecken. Vorher sind wir in Malaysia und Neuseeland. Würdest du empfehlen die Outdoorsachen für Patagonien direkt mitzunehmen (die sind ja im Neuseeländischen Frühling sicher auch hilfreich) oder können die Sachen noch vor Ort besorgt werden? Du deutest in deinem Bericht an, dass die Sachen vor Ort sehr teuer wären. Meinst du damit in Patagonien selbst oder auch Santiago. Wir wären nämlich erst in Santiago und könnten dort einkaufen gehen.

    Danke schon mal!

    • Hallo Anna,

      es freut mich, dass dir die Packliste gefällt und hilfreich für deine Reiseplanung ist. Zu deiner Frage, Neuseeland und Patagonien sind sehr ähnlich, daher macht es durchaus Sinn, Outdoorbekleidung bereits für Neuseeland mitzunehmen, vor allem wenn ihr im Frühjahr dort seid und wandern wollt. Ich selbst habe in Santiago nichts eingekauft, aber Mitreisende in Buenos Aires und es war deutlich billiger als in Patagonien. Dort selbst würde ich nichts kaufen, viel zu teuer! Teils doppelt soviel wie daheim! Gewisse Sachen (Trekkingstöcke, Schlafsäcke usw.) kann man sich aber auch ausborgen.

      Und wenn ihr nur Tageswanderungen unternehmt, dann reichen gute Wanderschuhe und ein Zwiebelprinzip mit Fleece, leichten Daunen und regenfester und winddichter Jacke!

      Liebe Grüße
      Lisa

  2. Hallo Lisa,

    vielen Dank für deinen ausführlichen Bericht, der mich ehrlich gesagt aber auch ein bisschen überfordert angesichts meiner wirklichen spontanen Idee, in anderthalb Wochen nach Chile zu reisen, meiner nicht existenten Ausrüstung, meiner Verfrorenheit und der Tatsache, dass ich alleine hingehe. Ist das Wetter denn auch im Februar dermaßen unberechenbar? Ich kann mir nicht vorstellen, all dieses Gepäck einerseits noch so kurzfristig besorgen zu können (ich arbeite bis dahin) und andererseits all das alleine und noch mit Spaß mit mir rumzutragen. Über deine ehrliche Meinung zu meiner Situation wäre ich sehr dankbar 🙂 Ich habe gute zwei Wochen und könnte sonst auch einfach erst mal den Norden Chiles bereisen (inkl. Uyuni in Bolivien).

    Ganz liebe Grüße
    Sophia

    • Liebe Sophia,

      Danke für dein Kommentar. Also eineinhalb Wochen finde ich ein wenig knapp. Erstens ist der Flug mega lange und meistens auch nicht ganz billig und zweitens gibt es so viel zu sehen, das schafft man schon in zwei Wochen kaum. Das Wetter ist in Patagonien immer unberechenbar und man sollte schon einen guten Zwiebellook dabei haben, selbst wenn man die großen Wandertouren nicht in Angriff nimmt.

      Ich war im Februar 2018 in Atacama und Uyuni und kann das auch sehr empfehlen, das geht sich sicher in zwei Wochen aus, wobei ich auch hier sagen muss, je mehr Zeit desto besser.

      Wann würdest du den aufbrechen wollen? Ansonsten kann ich dir für eine Patagonienreise auch meine Reise im November ans Herz legen, die dauert allerdings knapp drei Wochen. Dafür sind auch alle Highlights dabei. Aktuell wäre noch ein halbes DZ weinblich frei: https://imprintmytravel.com/fotoreise-patagonien/

      Liebe Grüße
      Lisa

  3. Hallo Lisa,

    vielen Dank für deine schnelle Antwort! Ich meinte, ich breche in anderthalb Wochen auf (und frage mich wie ich in so kurzer Zeit all diese Kleidung etc. die du empfiehlst besorgen soll), und werde in Chile gute 2 Wochen haben (,denn ich möchte danach noch nach Córdoba/Arg, um Freunde zu besuchen)
    🙂 Was denkst du?

    Liebe Grüße
    Sophia

    • Hallo Sophia,

      dann würde ich mich vermutlich auf den Norden konzentrieren, denn zwei Wochen ist wirklich knapp, vor allem, wenn du auch noch Freunde besuchen möchtest!

      Liebe Grüße

      Lisa

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