Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit Alltours.

Kämpfe mit der IS-Miliz, Anschläge, Entführungen: Kann man angesichts der derzeitigen Sicherheitslage guten Gewissens Urlaub in Ägypten machen? Falls du dir auch diese Frage stellst, lautet die Antwort: ja, wenn du dich an bestimmte Regeln hältst und die Reise gut planst. Wer seine Ägypten-Reise pauschal über Alltours bucht, hat am wenigsten zu befürchten. Die großen Reiseveranstalter orientieren sich an den Reise- und Sicherheitshinweisen des Auswärtigen Amtes. Rät dieses von Aufenthalten in einem Land ab, bieten die Unternehmen ihren Kunden kostenfreie Stornierungen und Umbuchungen an und nehmen die Reisen bei akuter Gefahr umgehend aus dem Programm. Auch wenn sich die Lage während deines Urlaubs verschärft, hilft dir die Reiseleitung vor Ort weiter und organisiert bei Abbruch des Aufenthalts den Flug nach Hause.

Reisehinweise des Auswärtigen Amtes

Beach in Egypt

Du solltest auf jeden Falls die aktuellen Hinweise des Auswärtigen Amtes studieren, bevor du die Reise buchst. So gibt es Regionen, in denen die Sicherheit eher gewährleistet ist als in einigen anderen. Aktuell etwa gilt eine sogenannte Teilreisewarnung für Ägypten. Der Norden der Halbinsel Sinai und das Grenzgebiet zu Israel sind für Reisen tabu. Hier gilt derzeit der Ausnahmezustand nebst nächtlicher Ausgangssperre.

Auch Jeep-Safaris in die westlichen und südlichen Gebiete der Sahara sind derzeit nicht möglich. Die Ägypter haben weite Teile der Region gesperrt.

Nil, Kairo und Gizeh

Besser sieht es im südlichen Niltal aus: gegen eine Reise zu den Touristenattraktionen wie dem Tal der Könige, Luxor und Abu Simbel gibt es keine Bedenken. Ebenso gelten Nilkreuzfahrten als sicher. Allerdings meidest du besser die Anreise auf dem Landweg von Kairo aus – und überhaupt Autofahrten durch das Land. Ausgenommen sind die Transfers von den Flughäfen Marsa Alam und Hurghada. Halte dich in der Hauptstadt Kairo an die Empfehlung, Menschenansammlungen zu meiden. Bei Demonstrationen, insbesondere in der Nähe des Tahrir-Platzes, kann es zu Ausschreitungen kommen. Vorsicht auch beim Fotografieren von Sicherheitseinrichtungen, Militäranlagen oder Regierungsgebäuden: die Polizei ist aufgrund von Bombenanschlägen in höchster Alarmbereitschaft und kontrolliert auch Touristen, die sich in ihren Augen verdächtig verhalten.

Ein Ausflug zu den rund 15 Kilometer südwestlich von Kairo gelegenen Pyramiden von Gizeh ist unproblematisch. Die Königsgräberstadt wurde in den letzten Monaten vom ägyptischen Antikenministerium restauriert. Der Platz vor der Sphinx ist wieder zugänglich und du kannst der Statue nun sogar Auge in Auge gegenübertreten. Manche Händler, Führer und Kamelrittanbieter sind sehr aufdringlich und bisweilen aggressiv. Geh also nicht alleine auf Besichtigungstour, sondern am besten in einer Gruppe und frage immer vorher nach den Preisen. Verhandele nie in Euro, sondern immer in Ägyptischen Pfund. Wenn du zu sehr bedrängt wirst, wende dich an die Touristenpolizei.

Badeorte am Roten Meer

Die Badeurlaubs- und Surfer-Paradiese Hurghada und Safaga sind für Urlauber sicher, wie überhaupt die Küste des Roten Meeres. Das touristische Angebot ist hier uneingeschränkt verfügbar: du kannst Ausflüge in die Wüste buchen und Bootstouren zu den besten Tauchspots. Lediglich nachts allein mit dem Auto unterwegs zu sein, ist keine gute Idee – allein deshalb, weil du wahrscheinlich in eine Sicherheitskontrolle gerätst. Einige Taxifahrer verlangen völlig überzogene Preise. Frag am besten in deinem Hotel oder im Restaurant nach seriösen Taxiunternehmen und verhandele den Preis immer vor Fahrtantritt.

Fotos

Hurghada © OlegD – Fotolia.com

Gizeh © Sergii Figurnyi – Fotolia.com

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Autor

Reisejunkie, Autor, Solopreneur. Mag es, ungewöhnliche Orte zu entdecken und nach seinen eigenen Regeln zu leben.

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