Ein Jahr ohne Skifahren? Das kann ich mir als Österreicherin so gar nicht vorstellen und dementsprechend hart war das letzte Jahr, als es mir wegen dauernder Lockdowns wirklich unmöglich war eine Piste hinunter zu wedeln. Umso mehr freute es mich, dass Anfang des Jahres eine Einladung zum Skifahren am Hochkönig im schönen Salzburgerland in meinem Postfach eintrudelte. Unter dem Motto “Skigenuss” sollten wir drei Nächte in der Region verbringen und neben dem weitläufigen Pistennetz auch die kulinarischen Highlights der Gegend entdecken. 

Was das Skigebiet am Hochkönig auszeichnet und welche Abfahrten und Eindrücke dich erwarten, erzähle ich dir heute in diesem Blogartikel. Außerdem stelle ich dir das Hotel Bergheimat vor, wo wir drei Nächte geprägt von Gastlichkeit, Herzlichkeit und kulinarischen Höhepunkten verbringen durften. 

Skifahren am Hochkönig: Pistenspaß mit Panoramablick

Wo liegt die Skiregion Hochkönig?

Skigenuss am Hochkönig
Breite Pisten und ein traumhaftes Panorama erwarten dich in der Skiregion Hochkönig

Die Skiregion Hochkönig liegt im wunderschönen Salzburgerland und ist Teil des Skiverbunds Ski Amadé. Das Wintersportgebiet gilt als eines der größten Europas und umfasst aktuell 25 Ortschaften mit 270 Skiliften und Seilbahnen. Am Hochkönig selbst erwarten dich zwischen den Orten Mühlbach, Dienten und Maria Alm 120 zusammenhängende Pistenkilometer mit 34 modernen Liften und zahlreichen bewirtschafteten Skihütten und Almen. Von klassisch urig bis modern und stylisch ist hier alles dabei und auch die Kulinarik spielt alle Stücke. Aber dazu später mehr. 

Skifahren am Hochkönig
Am Hochkönig kommen Anfänger und Fortgeschrittene voll auf ihre Kosten

Fakt ist, das Skifahren am Hochkönig macht richtig Spaß. Die Pisten sind bestens präpariert,  sehr breit und abwechslungsreich. Hinsichtlich Schwierigkeitsgrad ist für jedes Level etwas dabei. Oft kann man zwischen zwei unterschiedlich schweren Abfahrten wählen und so das Skierlebnis an das eigene Können anpassen. Besonders hervorheben möchte ich auch das grandiose Bergpanorama, das quasi jede Abfahrt rund um den Hochkönig begleitet. Neben dem namensgebenden Berg, der den Ausblick natürlich dominiert, kannst du an klaren Tagen auch bis zum Dachstein und weit hinein in die Hohen Tauern sehen. Die mächtigen Gipfel von Großglockner und Kitzsteinhorn präsentieren sich bei Sonnenschein und klarer Sicht im besten Licht. Die alpine Kulisse der Hochkönig Bergwelt trägt jedenfalls nicht unwesentlich zum Reiz dieser österreichischen Skiregion bei. 

Die Königstour: Skispaß für Fortgeschrittene

Skifahren am Hochkönig Maria Alm
Blick auf Maria Alm während der Königstour

Fortgeschrittene erkunden das weitläufige Skigebiet auf der Königstour, die nicht ohne Grund als eine der schönsten Skirunden in den österreichischen Alpen gilt. Auf dieser anspruchsvollen Tour absolvierst du etwa 35 Pistenkilometer, 6 Gipfel und 7500 Höhenmeter. Ein Pensum, das sich durchaus am nächsten Tag in den Oberschenkeln bemerkbar macht. Auch die Zeit sollte man nicht übersehen, denn auch flotte Skifahrer sollten pro Richtung netto, sprich ohne Einkehr, mit etwa 2 Stunden Fahrtzeit rechnen. Kalkuliert man den obligatorischen Abstecher in eine der zahlreichen Hütten mit ein, ist man durchaus einen ganzen Tag unterwegs. 

Wichtiger Hinweis: In der Skiregion Hochkönig gibt es leider keine ortsübergreifenden Skibusse. Das heißt, dass du ein Taxi nehmen musst, wenn du den letzten Lift verpasst und es deshalb nicht mehr zur richtigen Talabfahrt schaffst. Kostenpunkt 30 € für die Fahrt von Dienten nach Mühlbach, wie wir leider selbst erfahren durften. Abgelenkt vom Fotografieren und Erstellen von Kurzvideos kamen wir leider deutlich zu spät zum letzten Lift und mussten uns nach einer alternativen Beförderungsmöglichkeit umsehen. 

Empfehlenswerte Skihütten am Hochkönig

Skihütten am Hochkönig

Absolut erwähnenswert, weil einzigartig, sind die Skihütten am Hochkönig. Dort findest du nämlich nicht nur die klassischen Almhütten, die mit ihrer urigen Gemütlichkeit punkten, sondern auch moderne, stylische Hütten, die mit ihrem Design mit viel Glas und klaren Linien ein jüngeres Publikum ansprechen sollen. Dieser Ansatz zieht sich bis zur Kulinarik durch, denn neben traditionellen Spezialitäten warten viele Hütten am Hochkönig mit kreativer Fusionsküche auf. Außerdem ist die Region Hochkönig die einzige vegan zertifizierte Region Österreichs, so dass auch Veganer und Vegetarier eine große Auswahl an leckeren Gerichten finden. Ich weiß aus Erfahrung, dass das absolut nicht selbstverständlich auf Österreichs Skihütten ist!

Folgende Hütten kann ich dir für deinen Aufenthalt am Hochkönig aus eigener Erfahrung empfehlen:

Die Deantnerin

Skifahren am Hochkönig Deantnerin

Modern, schick und urban präsentiert sich diese Hütte, die sich ziemlich genau in der Mitte der Königstour, hoch über dem Ort Dienten, befindet. Sie zeichnet sich durch ihr klares Design und die riesigen Panoramafenster aus. Der Blick auf den Hochkönig und die umliegende Bergwelt ist unbezahlbar. Ebenfalls nachhaltigen Eindruck hinterlässt die hochwertige Küche. Flambierte Garnelenschaumsuppe, Lachstatar oder gratinierter Ziegenkäse, das hört sich eher nach der Speisekarte eines 5-Sterne Restaurants an und nicht nach einer Skihütte. Doch keine Sorge, auch traditionelle Gerichte, wie eine deftige Rindsuppe, Bratwürstel oder Schnitzel finden sich auf der Karte. 

Auch erwähnenswert ist der Holzofen, denn dank diesem kannst du auf der Deantnerin wirklich leckere Pizzen genießen. 

Die.Deantnerin.
5652 Dienten am Hochkönig
Bürglalmweg 25

https://www.deantnerin.at/

Die Steinbockalm

Skifahren am Hochkönig Steinbockalm

Absolut beneidenswert ist die Lage der Steinbockalm auf dem Gipfel des Hochmais mit traumhaftem Panoramablick in die umliegende Bergwelt. Besonders der Hochkönig präsentiert sich dort von seiner besten Seite und scheint zum Greifen nahe. Die Steinbockalm selbst besteht aus zwei traditionellen Almhütten, die durch einen modernen Bau miteinander verbunden sind. Darin befindet sich der Bar und Loungebereich von dem  aus du dank riesiger Panoramafenster einen traumhaften Blick nach draußen hast. 

Auch auf dieser Hütte gibt es neben herzhaften Skihütten- Gerichten eine große Auswahl an internationalen Speisen und modernen Kreationen mit regionalem Schwerpunkt. 

Steinbockalm
Hochmais 13
5761 Maria Alm

https://www.steinbockalm.at/

Tom’s Hütte

Skifahren am Hochkönig Tom's Hütte

Die größte Überraschung (im positiven Sinn) war für uns Tom’s Hütte am Natrun. Sie befindet sich gleich neben der Gipfelstation der Sonnbergbahn, unmittelbar vor der letzten Abfahrt nach Maria Alm. Hier trifft moderne Architektur auf urigen Almhütten-Charme und statt Hüttengaudi erwarten dich hippe DJ-Tunes. Achja, und es gibt einen Mops als Maskottchen, dessen Konterfei nicht nur Servietten und Hemden ziert, sondern sogar in Schokolade gegossen wurde. 

Die Küche präsentiert sich ebenfalls  als gelungene Fusion von deftigen Klassikern und Einflüssen von moderner Weltküche. Übrigens auch optisch ein absoluter Augenschmaus. Auch hier spielt Regionalität eine große Rolle und die meisten Zutaten stammen von den Bauern aus der Umgebung. 

Tom’s Hütte
Natrun 50
5761 Maria Alm

http://www.edertom.com/

Die Bürglalm

Skifahren am Hochkönig Bürglalm
Die urige Bürglalm

Last, but not Least, möchte ich dir auch noch eine ganz traditionelle Skihütte vorstellen, die mit ihrer traumhaften Lage und der urigen Gemütlichkeit punktet. Wer klassischen Almhütten- Charme sucht, der ist auf der Bürglalm auf 1597 m Seehöhe genau richtig. Herrlich ist auch die Lage dieser Skihütte auf einem sonnigen Hochplateau, vor der majestätischen Kulisse des Hochkönig. Seit dem Jahr 1900 in Familienbesitz, wurde die Alm behutsam umgebaut, um sie fit für die Anforderungen der modernen Zeit zu machen. 

Was die Familie Bürgler besonders auszeichnet sind ihre ehrliche Gastfreundschaft und die Authentizität, mit der die Hütte geführt wird. Es erwarten dich regionale Schmankerl auf hohem Niveau, gespickt und verfeinert mit wilden Kräutern und selbstgemachten Produkten, wie Marmeladen, Senf und Sirupe. Der fluffige Kaiserschmarrn darf sich laut ProSieben und Galileo sogar als bester des Landes rühmen!  

Bürglalm
Sonnberg 21a
5652 Dienten am Hochkönig

https://www.buerglalm.at/

Insider-Tipp: Gipfelgenuss- die kulinarische Königstour

Den Genießern unter euch möchte ich noch einen ganz besonderen Tipp für den Skitag am Hochkönig verraten. Am Hochkönig besteht nämlich die Möglichkeit, die sportliche Herausforderung Königstour mit kulinarischem Hochgenuss zu verbinden. Im Rahmen der “Gipfelgenuss-Tour” kehrst du in drei verschiedenen Skihütten ein und genießt dort jeweils einen Gang eines exklusiven 3-Gänge Menüs mit Getränkebegleitung. Den Auftakt bildet die Vorspeise in der schicken Deantnerin. Auf der Karte steht hier Lachstartar, ich als Vegetarierin bekam einen gegrillten Ziegenkäse. 

Die Hauptspeise wird in der stylischen Steinbockalm serviert. Es gibt einen geschmorten Kalbstafelspitz oder alternativ ein vegetarisches Gericht, wie zum Beispiel hausgemachte Spinatknödel. Zum Abschluss wartet die schicke Tom’s Hütte, wo du einen unfassbar leckeren und vor allem auch optisch ansprechenden Schokotraum erhältst. Dazu gibt es einen cremigen Cappuccino und die Klänge von feinsten DJ-Tunes. 

Was kostet die Gipfelgenuss-Tour?

Dieses einzigartige kulinarische Erlebnis kostet 60 € pro Person für drei Gänge inkl. Getränkebegleitung und muss vorab reserviert werden. Beachte auch, dass du für die Königstour eine Nettofahrtzeit von 3,5-4 Stunden einrechnen musst. Pro Hütte kannst du dann gut und gerne auch noch einmal mit 45 Minuten rechnen. Starte also früh genug und achte auf die Liftzeiten. Hinweis: Im Jänner fährt der letzte Lift um 16 Uhr!

Kulinarische Königstour buchen

Hotelempfehlung am Hochkönig: Das 4* Hotel Bergheimat

Hotel Bergheimat Mühlbach am Hochkönig
Das Hotel Bergheimat in Mühlbach am Hochkönig

Ohne geeignete Unterkunft ist ein Skiurlaub nicht komplett. Ob man dabei lieber in einer Ferienwohnung oder einem Hotel unterkommt ist Geschmackssache. Wer allerdings entspannen will und sich verwöhnen lassen möchte, ist mit einem Hotel sicher besser beraten. Vor allem, wenn es sich um ein engagiert geführtes und heimeliges Haus handelt, wie das Hotel Bergheimat, das wir im Rahmen unseres Skiurlaubs am Hochkönig testen durften. Hier wird Gastfreundschaft gelebt und den Gästen wahrlich jeder Wunsch von den Augen abgelesen. Die Wirtinnen Sieglinde und Natalie haben immer ein offenes Ohr und führen ihr Hotel mit Herz, Engagement und Authentizität. 

Dazu kommt die außergewöhnliche Lage des Hauses hoch über Mühlbach mit einem traumhaften Blick auf den Hochkönig und die Umgebung. Dank der exklusiven Einzellage ist es auch sehr ruhig und herrlich zum Entspannen. Einziger Wermutstropfen: Die Skilifte sind nicht fußläufig erreichbar und du musst das Auto oder den Skibus nehmen, um zur Gondel zu gelangen. Eine Tatsache, die mich persönlich nicht weiter stört, für manche aber  möglicherweise ein Entscheidungskriterium ist.

Zimmer zum Wohlfühlen

Hotel Bergheimat am Hochkönig Zimmer
Suite “Sweet Stefanie” im Hotel Bergheimat

Die Zimmer im Hotel Bergheimat teilen sich auf Stammhaus, Tradition und Residenz auf und sind miteinander verbunden. Je nach Geschmack und Budget kannst du in einer edlen Suite oder einem gemütlichen Doppelzimmer unterkommen. Top: Jedes Zimmer ist mit einem südseitigen Balkon mit herrlichem Blick auf das Tal ausgestattet!

Wir durften bei unserem Aufenthalt in der Suite “Sweet Stefanie” unterkommen. Ein kapp 50 qm großer Wohntraum mit Kachelofen, separatem Kinderzimmer (das bei uns zum Stauraum wurde), einem edlen Bad mit Wanne und einem sonnigen Balkon mit traumhaftem Talblick. Es gibt nichts, was ich an diesem Zimmer bemängeln könnte und man spürt mit wie viel Liebe und Einfühlungsvermögen es gestaltet wurde.

Küche & Kulinarik

Hotl Bergheimat am Hochkönig essen

In der Bergheimat Halbpension sind ein reichhaltiges Frühstücksbuffet, ein 4-Gänge Abendmenü und ein kleiner Nachmittagssnack mit Suppe und Kuchen inkludiert. Die meisten der sorgfältig ausgesuchten Produkte stammen aus der Region und sind oft auch Bio-Qualität. Es wird großer Wert auf Nachhaltigkeit, Regionalität und Frische gelegt und das schmeckt man auch. Kein Wunder, dass sich die Küche mit dem Titel “Genusswirt” und dem AMA-Gastrosiegel schmücken darf. 

Wichtig auch zu betonen, dass jeden Abend eine vegetarische Variante des Abendessens angeboten wird. Auf Wunsch wird auch vegan gekocht oder auf andere individuelle Ernährungsgewohnheiten Rücksicht genommen. Für Abwechslung sorgen Themenbuffets und Fondue-Abende und im Sommer steht auch einmal ein Barbecue auf der großzügigen Terrasse am Programm.

Das Service ist freundlich, flott und aufmerksam. Der Gast ist hier König und sein Wohlbefinden steht an erster Stelle.

Wellness & Spa

Hotel Bergheimat am Hochkönig Wellnessbereich

Was gibt es Schöneres als nach einem anstrengenden Skitag in der Sauna zu entspannen oder ein paar Runden in einem warmen Pool zu drehen? Im Hotel Bergheimat am Hochkönig erwartet dich ein großzügiger Wellnessbereich mit Sauna, Dampfbad und Infrarotkabine und einem wunderschönen Innenpool. Für Mutige gibt es auch einen kleinen Außenbereich, wo du nach dem Saunagang abkühlen und die Füße in den Schnee stecken kannst. Entspannen lässt sich im südseitig gelegenen Ruheraum mit Blick auf das Tal. Neben komfortablen Liegen gibt es auch gemütliche Wasserbetten, auf denen es sich besonders gut ruhen lässt. 

Top für Familien: Beim Hallenbad gibt es einen kleinen extra Saunabereich für Kinder und Gäste in Badebekleidung. So kannst du auch saunieren, wenn du dich im Nacktbereich nicht wohlfühlst. 

Wer nicht nur entspannen will, sondern sich auch richtig verwöhnen lassen möchte, tut das am besten bei einer wohltuenden Massage oder einer Beautybehandlung. Zum Abschluss gibts einen Bio-Kräutertee von der Teebar, den man am besten auf einer der Liegen im Ruheraum genießt. Einfach herrlich, um den Alltag hinter sich zu lassen und sich selbst etwas Gutes zu tun!

Hotel Bergheimat
Mandlwandstraße 159
5505 Mühlbach am Hochkönig

https://www.bergheimat.com/

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Anreise & Verkehrsmittel zu und am Hochkönig

Die Skiregion Hochkönig liegt im schönen Salzburgerland. Von Wien aus musst du mit dem Auto über die A1 und A10 mit etwa 3,5 bis 4 Stunden Fahrtzeit rechnen, abhängig vom Verkehrsaufkommen. Ab München benötigst du nur rund 2 Stunden, um am Hochkönig skifahren zu gehen. 

Wer mit dem Zug kommt, der fährt am besten bis nach Saalfelden. Alternativ kommt auch Bischofshofen als Bahnhof in Frage. Allerdings musst du vom Bahnhof aus ein Taxi nehmen und bis auch vor Ort etwas eingeschränkt hinsichtlich Bewegungsfreiheit. 

Im Winter gibt es einen Skibus, der unter anderem auch direkt vor dem Hotel Bergheimat anhält. Er fährt regelmäßig und bringt dich vom Hotel direkt zur Talstation der Gondel in Mühlbach. So gesehen bist du zum Skifahren nicht unbedingt auf einen eigenen PKW angewiesen. Im Sommer gibt es ein ähnliches Konzept mit dem Wanderbus. 

Beachte allerdings, dass der Skibus in der Skiregion nicht ortsübergreifend fährt. Wenn du, so wie wir, den letzten Lift in Dienten verpasst, dann bleibt dir nichts anderes übrig als ein Taxi nach Mühlbach zu nehmen. 30 € hat uns diese unnötige Fahrt gekostet, ein Betrag, den ich eigentlich lieber in eine Massage oder Maniküre gesteckt hätte. 

Sonstige winterliche Aktivitäten am Hochkönig

Schneeschuhwandern am Hochkönig
Schneeschuhwandern mit Panoramablick

Neben Skifahren am Hochkönig kannst du auch aus vielen weiteren winterlichen Aktivitäten wählen. Direkt beim Hotel Bergheimat starten Wanderwege, auf denen du die romantisch verschneite Winterlandschaft bei einer Winterwanderung erkunden kannst. Ganz toll ist die Gegend auch zum Schneeschuhwandern oder Ski-Touren gehen geeignet. Jeden Morgen gibt es dazu im hoteleigenen Newsfolder Routenempfehlungen und Tipps. 

Wer möchte, kann unweit des Hotels Bergheimat ab der Kopphütte auf einer 4,5 Kilometer langen Naturrodelbahn ins Tal rodeln oder auf einem der Nachbarbauernhöfe eine romatische Pferdeschlittenfahrt buchen. Tierliebhaber kommen auch bei einer Alpakawanderung am Bauernhof Kniegut voll auf ihre Kosten. Alpakas strahlen Ruhe und Gelassenheit aus und sorgen dafür, dass auch ihre menschlichen Begleiter entspannen und zu sich finden. Eine Wanderung mit diesen sanftmütigen Tieren ist ein unvergessliches Erlebnis für Groß und Klein, das bestimmt lange in Erinnerung bleibt. 

Fazit zum Skifahren am Hochkönig

Skifahren am Hochkönig Sonnenuntergang
Sonnenuntergang am Hochkönig

Ich persönlich war zum ersten Mal zum Skifahren am Hochkönig und kannte diese Region bisher nur vom Hörensagen. Ich muss auch gestehen, dass mein Herz sehr an der Region Schladming-Dachstein hängt, die mich seit frühester Kindheit sehr geprägt hat. Doch offen für Neues sein ist immer gut und mein Besuch am Hochkönig hat mich wieder einmal darin bestätigt. 

Es handelt sich wirklich um eine traumhafte Skiregion in einer außergewöhnlichen Umgebung mit einem wirklich atemberaubenden Panorama. Der Fernblick bei klarem Wetter Richtung Dachstein und Hohe Tauern ist einzigartig. Wir hatten natürlich auch extrem Glück mit dem Wetter und vier Tage ein wahres Kaiserwetter mit blitzblauem Himmel, klarer Sicht und viel Sonnenschein. Sehr gefallen haben mir die breiten, gut präparierten Pisten, die hochmodernen Liftanlagen und der gute Anschluss der Pisten untereinander. Bis auf die Gondelfahrten muss man quasi nie abschnallen, um von einem Ende des Tals ans andere zu kommen. 

Dazu kommt das breite Angebot an alternativen Wintersportaktivitäten in der Region. So kommen Urlauber auch abseits der Piste auf ihre Kosten oder man kann den Winterurlaub einfach abwechslungsreich gestalten. Last, but not least möchte ich auch noch einmal das wundervolle Hotel Bergheimat und die Wirtinnen Natalie und Siegline erwähnen, die unseren Aufenthalt zu einem ganz besonderen Erlebnis machten. Wer im Urlaub das Gefühl haben möchte, zu Hause angekommen zu sein und sich nach Strich und Faden verwöhnen lassen will, der ist im Hotel Bergheimat genau richtig. Deshalb gibt es von mir die volle Empfehlung für ein Skigenuss- Wochenende am Hochkönig im Hotel Bergheimat!


Transparenz:

Wir wurden von Genussreisen Österreich und dem Hotel Bergheimat für einen Aufenthalt von drei Nächten eingeladen. Dieser inkludierte Halbpension, 2- Tagesskipässe und die Gipfelgenusstour für 2 Personen sowie die Anreisekosten. Die restlichen Skipässe haben wir selbst bezahlt. Wir haben keine Vorgaben für die Gestaltung dieses Artikels bekommen und unsere Meinung ist wie immer unsere eigene!

Alle Fotos (bis auf Drohnenfoto des Hotels und Schneeschuhwandern) in diesem Artikel wurden mit der Nikon Z50 Systemkamera* und dem Nikon Z DX 16-50 mm f/3,5-6,3* (auch als Kit* erhältlich) sowie dem Sigma ART 35 mm f/1,4* aufgenommen. Die Kamera und das Kit-Objektiv wurden uns freundlicherweise von Nikon Österreich zu Testzwecken zur Verfügung gestellt.



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Autor

Hat 1 Jahr in Mexiko gelebt, ist solo durch Neuseeland & Australien gereist und war im Overlander im südlichen Afrika unterwegs. Lisa liebt Abenteuer- und Aktivreisen, spannende Herausforderungen und ist dabei immer auf der Suche nach dem perfekten Fotomotiv. Dafür schleppt sie auch gerne ihre gesamte Kameraausrüstung auf einen Berg.

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