(Pressereise) Belgrad ist eine der größten Metropolen in Südosteuropa und eine Stadt, die sich im Umbruch befindet. Im Moment zählt sie noch zu den Geheimtipps in Europa: Auf den Straßen im Zentrum sind die Touristen noch in der Minderzahl und die Stadt wirkt wie Budapest oder Berlin vor 20 Jahren.

Deshalb kommen die meisten Besucher auch aus den Nachbarstaaten Serbiens und aus Russland. Deutsche Besucher sind laut Statistik ebenfalls stark vertreten, aber das kann an der großen serbischen Diaspora liegen.

Belgrad ist im Moment eine Stadt im Aufbruch. Eine Stadt die sich nach einer schwierigen Vergangenheit langsam wieder der Welt präsentiert. Nicht alles funktioniert hier reibungslos, nicht alles ist auf Touristen ausgelegt. Aber genau das macht Belgrad so authentisch und so interessant für Reisende, die keinen 0815-Tourismus betreiben wollen.

Du fragst dich vermutlich, was für eine Städtereise nach Belgrad spricht:

  • Es gibt viele günstige Direktflüge von Wien, Hamburg, Berlin, München und anderen Städten.
  • Die Einreise ist ohne Visum möglich
  • Das Preisniveau in Serbien ist sehr gering (Geo-Arbitrage)
  • Die serbische Gastfreundschaft ist exzellent
  • Es gibt in Belgrad viel zu sehen!

Zu Fuß oder mit dem Fahrrad?

Ausblick auf das sommerliche Belgrad

Belgrad ist mit fast zwei Millionen Einwohnern eine große Stadt, dennoch ist das Zentrum angenehm kompakt, so dass du fast alle Sehenswürdigkeiten zu Fuß erreichen kannst. Die Stadt verfügt über kein U-Bahn-System, daher spielt sich der gesamte Stadtverkehr auf der Oberfläche ab. Staus und viel Verkehr gehören zum Belgrader Stadtbild dazu, außerdem sind sehr viele Menschen selbst bei großer Kälte auf den Straßen unterwegs.

Busse und Straßenbahnen in Belgrad

Der öffentliche Verkehr besteht hauptsächlich aus Bussen und Straßenbahnen. Insgesamt gibt es etwa 176 Buslinien (27 Nachtlinien), 12 Tramlinien und 8 Trolleybuslinien.

Du kannst dir entweder eine kontaktlose Fahrkarte kaufen, die du mit einer unbegrenzten Geldsumme an Kiosken aufladen kannst oder die Fahrkarte direkt beim Busfahrer kaufen.

Die Fahrkartenpreise sind für Westeuropäer sehr billig, so dass die Fahrten auch dann noch billig bleiben, wenn dir der Busfahrer das teuerst mögliche Ticket andreht.

Fahrradfahren in Belgrad

Radfahren ist im Zentrum Belgrads eher den Mutigen vorbehalten. Die Fahrradwege sind nicht wirklich ausgebaut und die Autofahrer nehmen auf Fahrradfahrer nur wenig Rücksicht.

Mehr Spaß macht das Radfahren in Neubelgrad: Hier sind die Straßen breiter und es gibt eigens ausgewiesene Radwege, außerdem sind hier die Entfernungen deutlich weiter als im historischen Zentrum Belgrads, weshalb das Fahrrad hier ein ideales Fortbewegungsmittel ist.

Was sehen in Belgrad? 10 Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

1) Festung von Belgrad & Kalemegdan-Park

Belgrad war in den letzten 500 Jahren eine stark umkämpfte Stadt: Im 15. Jahrhundert eroberten die Osmanen die Stadt. Die kaiserlichen Truppen konnten die Stadt 1688, 1717 und 1789 drei Mal erobern, aber nie dauerhaft halten. Daher galt die Stadt unter den Osmanen als Dar Ul Jihad (Haus des Krieges). Erst die serbischen Aufstände im 19. Jahrhundert konnten die Osmanenherrschaft dauerhaft abschütteln. Im 20. Jahrhundert starben im ersten Weltkrieg 60% der männlichen Bevölkerung Serbiens, auch der zweite Weltkrieg forderte einen hohen Blutzoll. Zuletzt wurde die Stadt 1999 von den Nato-Streitkräften bombardiert.

Eine derart umkämpfte Stadt verfügt natürlich über eine starke Festungsanlage: Auch heute thront die Festung von Belgrad ungefähr 50 Meter über den Zusammenfluss von Donau und Save. Vor der Festung gibt es eine großzügige Parkanlage – der Kalemegdan-Park – wo sich unter anderem der Zoo von Belgrad, Sportplätze, Büsten von angesehenen Persönlichkeiten der serbischen bzw. jugoslawischen Kultur und viele Restaurants befinden.

Im Inneren der frei zugänglichen Festungsanlage befinden sich unter anderem das Militärhistorische Museum, wo Waffen aus den letzten Balkankonflikten ausgestellt werden (Zitat eines Fremdenführers: „These primitive weapon brought down a new american aircraft“), ein Teil des Naturkunde-Museums, ein Dino-Park, mehrere Gedenkstätten und Sportplätze.

2) Heiligtum des Heiligen Sava

Das Kuppel Mosaik wurde von der russischen Gazprom gesponsort

Das Heiligtum des Heiligen Sava ist eine serbisch-orthodoxe Kirche, an der seit dem Jahr 1935 gebaut wird. Das Gebäude ist im neobyzantinischen Stil gebaut und eine der größten orthodoxen Kirchenbauten der Welt. Leider verzögerten Kommunismus und Bürgerkrieg die Fertigstellung um Jahrzehnte. Erst seit 2017 ist die Außenfassade vollendet. Die Fertigstellung der Innendekoration wird im Jahr 2019 angepeilt. Heute ist die Kirche einer der markantesten Punkte der Belgrader Skyline.

3) Knez Mihailova ulica – Prachtstraße und Fußgängerzone

Die Knez Mihailova ulica ist der Mittelpunkt von Belgrad

Die Knez Mihailova ulica ist die wichtigste Flanierstraße der Stadt. Wie es sich für eine europäische Prachtstraße gehört, wird sie von vielen klassizistischen Gebäude gesäumt. Hier befinden sich die trendigsten Shops, Cafes und Restaurants der Stadt. Teuer ist die Straße dennoch nicht: Im Cafe Boutique konnte ich zum Beispiel ein füllendes Frühstück um nur umgerechnet € 6,- genießen.

4) Nikola Tesla Museum

Nikolas Tesla ist einer der serbischen Nationalhelden (auch wenn er die meiste Zeit seines Lebens in den USA wohnte und in Österreich-Ungarn geboren wurde).

Der Erfinder Nikola Tesla ist der bekannteste Sohn des Landes, obwohl er im heutigen Kroatien geboren wurde, seine Studienjahre in Graz und Prag verbrachte, in Budapest und Paris arbeitete, um schließlich 1884 in die USA zu ziehen, wo er seine ersten Patente anmeldete.

Das Museum in Belgrad beherbergt die Urne Teslas, Instrumente sowie Geräte von Tesla und den Großteil seines Nachlasses. Das Museum ist klein und kann in einer halben Stunde absolviert werden: Sehr zu empfehlen sind die regelmäßig stattfindenden (englischsprachigen) Führungen, die den Besuchern das Leben und Wirken des Erfinders näherbringen.

5) Neu-Belgrad (Novi Beograd)

Auf den ersten Blick erscheint Neu-Belgrad wie eine sich wiederholende Ansammlung von Plattenbauten aus der Tito-Zeit, weshalb viele Touristen einen weiten Bogen um diesen Teil Belgrads machen. Wenn du Belgrad wirklich kennenlernen willst, solltest du jedoch auch diesen Bezirk Belgrads gesehen haben.

Gebaut wurde an Neu-Belgrad seit den 40er Jahren. Früher war hier bloß ein riesiges Sumpfgebiet, heute leben in diesem Stadtteil immerhin mehr als 200.000 Personen.

Die Bausubstanz leidet darunter, dass nur noch wenig investiert wird, weil die finanziellen Mitteln dazu fehlen. Dennoch ist die Lebensqualität in Neu-Belgrad nicht schlecht: Für Bewohner gibt es viele Sportanlagen und Grünflächen.

Außerdem befindet sich in Neu-Belgrad das flächenmäßig größte Gebäude Belgrads: Der Palast Serbiens (Palata Srbije) ist eines der einprägsamsten Gebäude des untergegangenen Staats Yugoslawien. Zwar gibt es Stimmen, die das Gebäude gerne als ein Museum Yugoslawien sehen würden. Die derzeitige Politik scheint jedoch andere Pläne mit dem Gebäude zu haben und nützt den Palast im Moment nur als Fotokulisse für internationale Politikerbesuche.

6) Genex Turm

Der Genex-Turm ist ebenfalls eines der prägendsten Gebäude von Neu-Belgrad und ein Parade-Beispiel für brutalistische Architektur. Der Name Genex geht auf die ehemals staatliche Firma Genex zurück. Der offizielle Name lautet jedoch Zapadna Kapija Beograda, was auf deutsch West Tor von Belgrad bedeutet.

Das Gebäude besteht aus zwei Betontürme, die mit einer Luftbrücke miteinander verbunden sind, wobei sich der höchste bis zu  115 Meter in die Höhe streckt.

West Tor von Belgrad ist durchaus ein treffender Name, weil es das erste markante Gebäude Belgrads ist, das Reisende sehen, wenn sie vom Flughafen in die Stadt fahren.

Aufgrund seiner ungewöhnlichen Architektur ist der Genex-Turm international bekannt und spielt zum Beispiel im Musikvideo des Liedes „Falls Like Rain“ von Klangkarussell eine wichtige Rolle.

7) Sava-See (Savsko Jezero)

Eines der Experimente am Sava-See: Hier kann ein Yugo-Auto mittels Flaschenzug in die Höhe gestemmt werden

Die Sava ist der größte Donau-Zufluss und der zweite wichtigste Fluss in Belgrad. In den 60er Jahren wurde eine der Sava-Inseln mit Dämmen zu einem See-Naherholungsgebiet umfunktioniert, das heute Savsko Jezero (auf Deutsch Sava-See) genannt wird.

Unter den Einheimischen ist dieser See auch als Belgrader Meer bekannt, was vor allem an den 6 km langen Kiesstrand liegt. Die Wasserqualität ist hier deutlich besser als in der freifließenden Donau oder Sava (Belgrad ist eine der wenigen Städte Europas ohne Kläranlage). Kein Wunder, dass sich hier in der Badesaison von Juni bis September pro Tag bis zu 150.000 Menschen tummeln.

Auch sonst gibt es rund um den See viel zu entdecken: Es gibt Tennisplätze, Entdeckungs-Lehrpfade, Physikalische Experimente, Wakeboard-Lifte und viele Restaurants.

8) Sava-Mala

Eingezwängt zwischen Branco-Brücke und Festung, am Ufer der Sava liegt der Stadtteil Sava-Mala. Wobei Sava den Fluss meint und sich der zweite Teil des Namens vom türkischen Wort „mahala“ ableitet, das so viel wie Wohnviertel bedeutet.

Savamala gilt in den Augen einiger serbischer Politiker als schäbig, der Bezirk wurde lange Zeit vernachlässigt, ist heute jedoch einer der kreativsten Orte von Belgrad.  Hier findest du die hippsten und trendigsten Bars, Cafés und Restaurants der Stadt.

Leider ist Sava-Mala ein schwer bedrohtes Viertel: Gleich nebenan wird mit Investorengeldern aus den Vereinigten Arabischen Emiraten das Prestigeprojekt Belgrade Waterfront hochgezogen. Hochglanzplakate versprechen eine glitzernde Glasfassaden und Luxus-Einkaufstempel direkt am Fluss, aber ob diese Vision jemals in dieser Form realisiert wird, steht in den Sternen.

Wie auch immer die Sache ausgehen wird: Einige alte Häuser Savamalas aus dem 19. Jahrhundert wurden dem Waterfront-Projekt schon geopfert und noch viele weitere Häuser könnten dem Projekt in Zukunft weichen, denn noch weiß niemand, wie weit sich das Prestigeprojekt wirklich in die Straßen von Savamala hineinfressen wird.

Als sich der Enteignungsprozess 2015 zu lange hinzog, stürmten Hooligans die betroffenen Häuserblöcke um die dortigen Mieter zum Ausziehen zu „motivieren“.

Seither haben die Geschäfte, Cafés, Bars, Kulturvereine und anderen Mieter Savamalas nicht nur Angst, dass sie Opfer von weiteren Enteignungen werden könnten, sondern auch die Sicherheit, dass sie im Fall des Falles nicht auf den Rechtsstaat vertrauen können.

9) Zemun

Zemun war lange Zeit eine eigene Stadt, bis zum Ende des 1. Weltkriegs Teil der K&K-Monarchie und hatte sogar eine deutschsprachige Bevölkerungsmehrheit. Erst im 20. Jahrhundert wurde Zemun von Belgrad einverleibt und ist seither ein Stadtbezirk.

Aufgrund der Geschichte konnte Zemun einen ganz eigenen Charakter entwickeln. Der Bezirk wirkt weit ruhiger als die Altstadt Belgrads und natürlich auch viel dörflicher als das brutalistische Neu-Belgrad mit seinen Plattenbauten.

Die Uferpromenade ist übrigens eine der schönsten in Belgrad: Schwimmende Restaurants, Hostels, Bars und Casinos säumen die Donaupromenade und laden in den Sommermonaten zum Flanieren ein.

10) Museum für zeitgenössische Kunst in Belgrad

Das Museum für zeitgenössische Kunst in Belgrad beinhaltet die wichtigste Sammlung jugoslawische und serbische Kunst von 1900 bis heute. Insgesamt zählt das Museum 8.000 Werke. Ende 2017 wurde es nach teils turbulenten Renovierungsarbeiten wiedereröffnet.

Kyrillische Buchstaben vs Lateinschrift

Die offizielle Schrift in Serbien ist Kyrillisch, was vermutlich einige kyrillischunkundige Leute vor einer Reise abschreckt. Zum Glück sieht die Sache im Alltag etwas unkomplizierter aus, weil von der Bevölkerung sowohl Kyrillisch als auch Latein verwendet werden. Aufgrund von Smartphones und des Internets wird die Lateinschrift unter Jugendlichen immer beliebter, während Kyrillisch eher als Schrift der älteren Leute gilt. Offizielle Dokumente müssen aber noch immer in Kyrillisch geschrieben werden. Viele Serben merken nicht einmal in welcher Schrift sie ein Dokument lesen oder in welcher Schrift sie eine Nachricht schreiben, weil sie mühelos zwischen den beiden Schriftsystemen wechseln.

Touristen werden aufgrund dieser Entwicklung in der Stadt keine Orientierungsprobleme haben. 80% der Schriftzüge im Zentrum Belgrads sind in Lateinschrift geschrieben.

Serbische Küche

Die serbische Küche ist deftig und fleischlastig. Sie lässt sich am besten als bodenständige Balkanküche mit orientalischen und mediterranen Einflüssen beschreiben. Viele Gerichte werden mit einer Art festen Rahm serviert, der Kaymak genannt wird.

Die bekanntesten serbischen Gerichte sind:

  • Ćevapi – Der serbische Klassiker. Dabei handelt es sich um Fleischröllchen (meist aus Rind oder Schweinefleisch)
  • Ražnjići – Gegrillte Fleischspieße
  • Karađorđeva šnicla – Gerolltes Schweinefleisch, das mit Kaymak gefüllt wird

Vegan unterwegs in Belgrad?

Auf den ersten Blick scheint die serbische Küche der Alptraum jedes Veganers zu sein, Belgrad bietet dennoch einige Optionen für Vegetarier oder Veganer. Am serbischen Land kann es durchaus passieren, dass Huhn und Fisch als vegane Speisen verkauft werden. Aber keine Sorge: Da die Gastfreundschaft sehr hochgeschätzt wird, kochen dir die Köche oft vegetarische Speisen, auch wenn sie nicht auf der offiziellen Karte stehen.

Praktische Tipps für Belgrad:

  • Wo wohnen in Belgrad?

ArkaBarka floating hostel & apartments

Ein sympathisches Hostel auf einem Hausboot am Donauufer von Neu-Belgrad.

Ušće bb, Blok 14 11070 (auf Booking.com* ansehen)

 Smokvica Dorćol B&B

Ein kleines, aber feines Boutique-Hotel wenige Gehminuten vom Zentrum entfernt

Gospodar Jovanova 45a (auf Booking.com* ansehen)

Airbnb Apartment

Ich verbrachte auch 2 Nächte in diesem zentrumsnahen Apartment von Tanja

Kralja Petra 85 (Apartment auf Airbnb.com ansehen | Falls du noch kein Airbnb-Konto hast, klicke hier*, um das Konto zu erstellen und €30 Reiseguthaben für die erste Buchung zu bekommen)

  • Lokalempfehlungen

 Smokvica Dorćol B&B

Nicht nur ein Boutique-Hotel sondern auch ein exzellentes Restaurant für Frühstück, Mittagessen oder Abendessen

Gospodar Jovanova 45a

Ferdinand Knedle

Dieses Lokal bietet Knödel in allen erdenklichen Varianten an: Süß, salzig, mit Kartoffelfüllung, Nutella bis Pistazie. Unbedingt durchkosten!

Ferdinand Knedle auf Instagram

Gavrila Principa 58

 Crna ovca

Der wohl beste Eissalon in Belgrad mit 48 Geschmacksrichtungen

Kralja Petra 58

www.crnaovca.rs

 Strogi Centar

Versteckte Underground-Bar mit kreativer Innenbemalung

Gospodar-Jevremova 43

Strogi Centar auf Instagram


Warst du schon einmal in Belgrad? Lass mich in den Kommentaren wissen, wie es dir gefallen hat und was deine persönlichen Highlights in Belgrad sind!

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Autor

Reisejunkie, Autor, Solopreneur. Mag es, ungewöhnliche Orte zu entdecken und nach seinen eigenen Regeln zu leben.

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