Wer kennt dieses Problem nicht? Kaum befindet sich das Flugzeug auf Reiseflughöhe, schon kippt der Vordermann seine Rückenlehne nach hinten. Beinfreiheit Adé – komfortables Fliegen fühlt sich anders an. Kein Wunder, dass der Rückenlehnen-Terror ein häufiger Grund für Reibereien am Bord ist.

Bisher konnten Reisende gegen zurückklappende Vordersitze des Vordermannes nicht viel unternehmen. Doch dank eines neuen Gadgets kehren sich die Kräfteverhältnisse immer öfters um:

Der sogenannte Knee Defender (Knieschützer ) besteht aus zwei Plastikteilen, die etwas größer als ein Haustorschlüssel sind. Diese Plastikteile werden an den Befestigungen des Esstischchens am Vordersitz angebracht und verhindern, dass der Vordermann seinen Sitz verstellen kann. Die genaue Funktionsweise des Knee Defenders wird in diesem Video erklärt:

Am Markt befindet sich dieses einzigartige Reiseaccessoire seit 2003, doch es scheint vor allem in den USA verbreitet zu sein, in Europa ist es meines Wissens kaum bekannt.

Und auch in den USA sieht es für die Zukunft der Knieschützer nicht gut aus, da inzwischen immer mehr Fluglinien dessen Verwendung verbieten. Zwar verletzt der Knee Defender keine FAA-Regelungen, dennoch gibt die FAA den Airlines das Recht, seine Benutzung am Bord zu verbieten.

Das Problem ist, dass der Knee Defender im Endeffekt den Streit um die Rückenlehne erst so richtig eskalieren lässt.

So leitete vor kurzem ein Flugzeug der United Airlines eine ungeplante Landung ein, nachdem ein Passagier einen Knee Defender am Sitz seiner Vorderfrau angebracht hatte. Da er sich weigerte den Knee Defender wieder zu entfernen und ihm die Vorderfrau im Verlauf der Auseinandersetzung ein Glas Wasser über den Kopf schüttete, sah sich die Crew nicht mehr in der Lage den Streit beizulegen und leitete eine vorzeitige Landung in Chicago ein, wo die beiden Kontrahenten das Flugzeug verlassen mussten. Nun müssen beide vermutlich für die Kosten dieses Umwegs aufkommen, immerhin ein paar tausend Dollar.

Wir lernen daraus, dass es sehr teuer sein kann, die Anweisungen der Flugzeug-Crew zu ignorieren. Wer sich dennoch einen Knee Defender zulegen will, kann sich das Teil auf der Homepage des Herstellers bestellen: www.gadgetduck.com

Die Verwendung erfolgt aber auf eigene Gefahr! 😉

Würdet ihr den Knee Defender verwenden? Sagt mir eure Meinung!

PS: Leidest du unter Flugangst? Dann ist dieser Artikel genau richtig für dich: Was hilft gegen Flugangst.


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Autor

Reisejunkie, Autor, Solopreneur. Mag es, ungewöhnliche Orte zu entdecken und nach seinen eigenen Regeln zu leben.

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