Tanja hat auf ihrem Blog SPANESS zur großen Blogparade „Roadtrips“ aufgerufen. Diese Blogparade kommt wie gerufen, denn sie motiviert mich endlich einen Rückblick auf meine traumhafte USA – Kanada Rundreise auf diesem Blog zu veröffentlichen.

Diese Reise ist zwar schon ziemlich lange her – August 2010 um genau zu sein – aber die Fotos sind es aber allemal wert gezeigt zu werden! Auch wenn ich ehrlich sagen muss, dass mir die Durchsicht und Auswahl der Bilder für diesen Artikel deutlich vor Augen führte, wie dramatisch sich meine Fotokünste dank zahlreicher Fotokurse und natürlich viel Übung in den letzten sieben Jahren gesteigert haben!

Trotzdem macht so ein fotografischer Rückblick gleich wieder Lust darauf ins Auto zu steigen und in die Ferne zu düsen. Endlose Weiten, menschenleere Highways und nur ein vages Ziel vor Augen, das gibt einem ein ganz besonderes Gefühl von Freiheit und kaum ein anderer Ort eignet sich besser dazu diese zu erfahren, als der nordamerikanische Kontinent.

Ich spreche übrigens absichtlich von Nordamerika, denn die Grenzen verschwammen auf diesem Roadtrip im Westen wirklich sehr fließend. Ich kann auch gar nicht sagen, welches der beiden Länder mir besser gefallen hat, denn sie sind beide einzigartig und mit einer unfassbar schönen Natur gesegnet!

Vielleicht hilft dieser Artikel ja auch dem Einen oder Anderen zu erkennen, dass die USA weit mehr zu bieten haben, als pulsierende Großstädte und Konsumwahnsinn!

Route des Roadtrips im Westen der USA & Kanada

Wir waren knapp dreieinhalb Wochen unterwegs und fuhren von Seattle über Idaho und Montana nach Calgary in Kanada und von dort direkt in die Rocky Mountains, wo wir alle Highlights besichtigten. Danach ging es über das Okanagan Valley in die pulsierende Traumstadt Vancouver an der kanadischen Westküste. Den Abschluss bildete ein Ausflug nach Vancouver Island mit abschließendem Übersetzen auf die Olympic Peninsula und ein Besuch bei den Twilight Schauplätzen, bevor wir wieder nach Seattle zurückkehrten!

Noch heute erinnere ich mich gerne an diesen Roadtrip und die vielen wundervollen Eindrücke, die ich auf dieser Reise gewinnen konnte, zurück.

Die USA & Kanada Reise war aber nicht nur im Hinblick auf die Natur und die landschaftlichen Highlights einzigartig, auch organisatorisch war sie – zumindest für mich zu diesem Zeitpunkt – etwas ganz besonderes.

Ich kannte nämlich keinen von meinen Mitreisenden vor der Reiseplanung persönlich! Dass ich gerne nach Kanada wollte, stand schon lange fest. Schon immer liebte ich die Natur, das Wandern und spektakuläre Bergpanoramen. Einen passenden Reisepartner für meine Traumreise zu finden, war allerdings alles andere als leicht. Entweder hakte es am Geld (so ein Roadtrip ist eben kein Schnäppchen), am Mut oder an der Anzahl der Urlaubstage, denn nicht jeder bekommt so einfach 3 Wochen Urlaub genehmigt.

Doch Kanada ist leider ein Land, dass sich alleine ziemlich schwer erkunden lässt, da die Distanzen riesig und das Bussystem – zumindest in den abgelegenen Gegenden und Nationalparks – nicht so gut ausgebaut ist. Da ich auch keine Lust darauf hatte, mir alleine ein Auto zu mieten,  hatte ich mich also online auf die Suche nach geeigneten Reisepartnern gemacht.

USA & Kanada Roadtrip
Meine Mitreisenden fand ich in einer Reisepartnerbörse im Internet

Auf der Reisepartnerbörse joinmytrip.de wurde ich dann tatsächlich fündig. Nur ein paar Tage nachdem ich das Inserat veröffentlicht hatte, meldeten sich zwei Jungs mit ähnlichen Plänen. Da ich bei allem Gottvertrauen aber doch nicht mit zwei unbekannten Männern alleine verreisen wollte, suchten wir gemeinsam noch nach einer weiteren weiblichen Mitreisenden und wurden Gott sei Dank auch fündig.

Dem ersten online Beschnuppern folgten zwei Kennenlerntreffen in Frankfurt und Wien sowie ein reger Austausch per Mail. Nach den Treffen war klar, das wir grundsätzlich ähnliche Ideen hatten und gemeinsam die Planung des Roadtrips in Angriff nehmen wollten.

Ich war damals reisetechnisch noch lang nicht so erfahren und selbstbewusst wie heute und hatte rückblickend eigentlich sehr wenig Plan von Reiseorganisation und Routenplanung. Glücklicherweise entpuppte sich einer der beiden Mitreisenden als absolutes Planungsgenie und übernahm fortan das Kommando über unsere Roadtrip-Gestaltung.

Am Ende sollten wir auf diesem Trip fast 5000 Kilometer zurücklegen und dabei wirklich alle wichtigen Highlights der Region passieren.

Doch lange Rede, kurzer Sinn, wir sind ja eigentlich hier, um Fotos zu schauen und in Erinnerungen zu schwelgen! Und außerdem möchte ich euch ja ein paar gute Gründe liefern, warum der USA & Kanada Roadtrip sich das Prädikat „Roadtrip meines Lebens“ verdient hat!

USA & Kanada Roadtrip: Ausgangspunkt Seattle

Unsere Reise startete in der Westküstenmetropole Seattle im US-Bundesstaat Washington. Obwohl mit einer traumhaften Lage gesegnet, fristet Seattle neben weltbekannten Städten New York, Chicago oder Los Angeles nur ein Schattendasein. Mit Seattle assoziieren die meisten Menschen vermutlich eher eine weltberühmte Arztserie, als ein lohnenswertes Urlaubsziel.

Zu Unrecht, wie ich finde, denn Seattle ist wirklich wunderschön gelegen und dabei sehr gepflegt und hat dank der beeindruckenden Space Needle auch eine Skyline, die Fotografenherzen höher schlagen lässt.

Die beste Aussicht gibt es übrigens von dem auf dem Queen Anne Hill gelegenen Kerry-Park.

USA & Kanada Roadtrip Seattle
Seattle mit der berühmten Space Needle fotografiert vom Kerry-Park

Einzig das Wetter gilt nicht unbedingt als sehr stabil. 300 Regentage gibt es hier pro Jahr und ja, auch bei unserer Ankunft regnete es natürlich in Strömen. Das hielt uns aber nicht von einer Erkundungstour ab. Wir durchstreiften den Public Market mit dem Farmer’s Market und den berühmten „Fischwerfern“, statteten dem ersten Starbucks Café der Welt einen Besuch ab und unternahmen eine „Ducktour“ durch die Stadt (übrigens die einzige Tour, bei der du Seattle vom Land und vom Wasser aus kennenlernst).

USA & Kanada Roadtrip Ducktour Seattle
Seattle Ducktour, eine touristische aber zugegeben sehr amüsante Art und Weise, die Stadt kennenzulernen

Zugegeben, dabei handelt es sich wirklich um eine sehr touristische Aktivität, die teils ein bisschen Überwindung kostet – nämlich dann, wenn der Tourguide zum Mitsingen und -tanzen auffordert und du die Aufmerksamkeit von gefühlt 1000 Passanten auf dir hast – aber es ist auch eine ganz humorvolle und entspannte Art und Weise, die Stadt kennenzulernen.

USA & Kanada Roadtrip: Shopping, North Cascades Nationalpark & Winthrop

Nach zwei wundervollen Tagen in Seattle ging es dann endlich richtig los mit dem Roadtrip. Wir holten unser Auto ab und fuhren über Everett Richtung Tulalip, wo wir dem Outlet Center noch einen Besuch abstatteten, um vor unserer Fahrt durch die Wildnis die Kreditkarten noch einmal so richtig zum Glühen zu bringen.

USA & Kanada Roadtrip Einkaufen
Den Großeinkauf in unserem randvollen Auto unterzubringen, war die erste Herausforderung

Voll bepackt mit tollen Sachen ging es Nachmittags dann in den North Cascades National Park. Leider hatten wir uns beim Einkaufen etwas mit der Zeit verschätzt und kamen daher ziemlich spät im Park an. Zeit für Wanderungen hatten wir leider nicht, daher konnten wir nur die spektakuläre Aussicht auf den Lake Diablo genießen.

USA & Kanada Roadtrip North Cascades Nationalpark
Lake Diablo im North Cascades Nationalpark

Der North Cascades Nationalpark ist ein kleiner Park mit einem verhältnismäßig geringen Besucheraufkommen, der etwas im Schatten der weltberühmten Parks in der Region, wie Yellowstone oder Glaciar Nationalpark, steht.  Für mich ist es allerdings ein Ort, an den ich wirklich sehr gerne zurückkehren möchte! Schaut euch doch mal die Farbe des Sees an!

Übernachtet wurde in dem kleinen Örtchen Winthrop im bezaubernden Methow Valley, wo Wildwest Fantasien wahr werden. Alle Gebäude sind in diesem Wildwest Stil errichtet, so dass man sich beim Flanieren wie in einer Szene von Dr. Quinn oder einem klassischen Western-Film fühlt.

USA & Kanada Roadtrip Winthrop
Das kleine Örtchen Winthrop überzeugt mit Wildwest-Charme

Am Morgen ging es weiter durch Washington Richtung Idaho mit einem kurzen Abstecher zum gewaltigen Grand Coulee Damm, der den Colombia River aufstaut.

USA & Kanada Roadtrip Grand Coulee Staudamm
Grand Coulee Staudamm

Angekommen in Idaho wurden dann unsere kühnsten Roadtrip-Fantasien wahr. Menschenleere Straßen, Kornfelder soweit das Auge reicht und endlose Weiten. Das ist, was einen richtigen Roadtrip ausmacht und das ist auch, was ich an Nordamerika abseits der großen Metropolen so liebe.

USA & Kanada Roadtrip
Dafür liebe ich die USA – endlose Weiten

USA & Kanada Roadtrip: Das wilde Montana lässt Abenteurer-Herzen höher schlagen!

Das letzte Teilstück unserer Route durch die USA führte uns in einen der wohl wildesten und landschaftlich spektakulärsten Bundesstaaten der Vereinigten Staaten. Die Rede ist von Montana, das mir seit damals  nicht mehr aus dem Kopf geht! Weite Prärielandschaften, zerklüftete Bergmassive mit schneebedeckten Gipfel und glasklare Seen dominieren das Bild. Montana ist ein absolutes Paradies für Outdoor-Fans und Wanderliebhaber und ein Traumziel für Fotografen sowieso!

USA & Kanada Roadtrip Montana
Die Prärie von Montana mit dem Bergmassiv im Hintergrund

Im Naturpark „National Bison Range“ konnten wir die gewaltigen Bisons aus nächster Nähe bestaunen – natürlich nur aus dem sicheren Wagen. Der Bison ist das größte Landsäugetier auf dem nordamerikanischen Kontinent und bevölkerte früher zu Hunderttausenden die weiten Prärien des Landes. Nach der Eroberung Nordamerikas stand er kurz vor dem Aussterben, nur ein paar klugen und weitsichtigen Menschen, die dieses beeindruckende Tier als schützenswert erkannten, ist es zu verdanken, dass es heute noch Exemplare in freier Wildbahn gibt.

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Mein persönliches Highlight in Montana war allerdings der Glacier Nationalpark an der Grenze zu Kanada. Selten zuvor hatte ich so viel unberührte und wilde Natur gesehen, wie an diesem Ort. Der Nationalpark bietet alles, was das Wanderherz begehrt und ist eine absolute Traumdestination für Naturliebhaber. Hier sah ich auch meinen ersten Grizzly-Bären in freier Wildbahn!

Da ich mich gar nicht entscheiden konnte, welches Bild den Park am besten beschreibt, gibt es hier eine kleine Auswahl an Eindrücken.

Wandertipp im Glacier Nationalpark: Der Grinnell Glaciar Trail bietet nicht nur atemberaubende Aussichten, sondern auch die Chancen auf hautnahe Wildlife-Encounter!

USA & Kanada Roadtrip: Peter Lougheed Provincial Park & Calgary

Nach dem unvergesslichen Aufenthalt im Glacier Nationalpark ging es über die Grenze nach Waterton und über den Peter Lougheed Provincial Park Richtung Calgary. Dort tauchten wir noch einmal in die Zivilisation ein, bevor wir weiter ins Herz der Rocky Mountains fuhren.

USA & Calgary Roadtrip Peter Lougheed Provincial Park
Tolle Landschaften passierten wir im Peter Lougheed Provincial Park und dem Kananaskis Trail

Calgary habe ich als angenehme und gut fußläufige Stadt in Erinnerung. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten zählt der Calgary Tower, vom dem aus man eine großartige Aussicht über die Stadt hat. Ideal für einen ersten Überblick! Die besten Fotos schießt du vom  Tom Campbell Hill Park oder ENMAX Park gegenüber des Saddledomes, der größten Veranstaltungshalle der Stadt.

USA & Kanada Roadtrip Calgary
Calgary bei Nacht mit Feuerwerk

USA & Kanada Roadtrip: Der Icefields Parkway

Der Icefields Parkway zählt zu den schönsten Panorama-Straßen der Welt und gilt als eine der berühmtesten Sehenswürdigkeiten Kanadas. Das Teilstück des Highway 93 führt durch die Bergwelt der Rocky Mountains von Banff Nationalpark im Süden bis hinauf zum wilden Jasper Nationalpark. Hier reiht sich ein Naturwunder an das nächste und hinter jeder Kurve erwarten dich noch spektakuläre Aussichten.

Zu den wichtigsten Attraktionen entlang des Icefields Parkway zählen der noble Wintersportort Lake Louise, der bezaubernde Lake Peyto, der unwirklich schöne Lake Morraine (Titelbild) sowie das gewaltige Columbia Icefield. Aber auch die kleineren Parks in der Umgebung, wie der Yoho Nationalpark mit dem wunderschönen Emerald Lake oder der Kootenay Park mit zahlreichen Wanderwegen (z.B. Paint Pot Trail) sind einen Stop wert.

Alles im Detail zu beschreiben, würde den Rahmen dieses Artikels gehörig sprengen, von daher lasse ich wieder die Bilder sprechen:

Übrigens, falls ihr euch fragt, warum ein Großteil der Bilder so diesig ist. Das liegt nicht an meinen Kameraeinstellungen, sondern daran, dass während unseres Roadtrips teils schwere Waldbrände in der Gegend wüteten!

USA & Kanada Roadtrip: Durch das Okanagan Valley nach Vancouver

Nachdem wir den Icefields Parkway einmal bis nach Jasper hoch und wieder zurück in den Banff Nationalpark gefahren waren, wurde es Zeit uns Richtung Westen zu wenden. Vancouver hieß die nächste große Zwischenetappe unseres Roadtrips.

Der Weg an die Westküste führte uns durch das wunderschöne Okanagan Valley, eine der fruchtbarsten und wärmsten Gegenden im westlichen Kanada. Kein Wunder, dass hier auch der Obst- und Gemüseanbau floriert!

USA & Kanada Roadtrip Okanagan Valley
Okanagan Valley

Vancouver selbst ist wirklich eine traumhafte Stadt. Ganz zu Recht belegt sie jährlich einen der vorderen Plätze, wenn es um die Wahl der lebenswertesten Stadt der Welt geht. Die Lage am Pazifik mit den zerklüfteten Bergen im Hintergrund ist schon einzigartig, zusätzlich überzeugt die vielfältige Metropole durch viel Grün und einen angenehmen Vibe. Hier lässt es sich wirklich sehr gut aushalten!

Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten zählen der Vancouver Lookout, Granville Island, Stanely Park (am besten per Fahrrad erkunden), China Town, der klassische chinesische Garten und der Altstadtteil Gastown.

USA & Kanada Roadtrip: Kurztrip nach Vancouver Island

Nach drei Nächten in Vancouver hieß es Lebewohl sagen, denn wir mussten weiter Richtung Vancouver Island. Rückblickend haben wir unseren Roadtrip wohl etwas zu voll gepackt, doch dieses Naturparadies vor der Küste Kanadas wollten wir uns einfach nicht entgehen lassen.

USA & Kanada Roadtrip Vancouver Island
Mit der Fähre ging es nach Vancouver Island

Übrigens, auf Vancouver Island wurden wir erstmals für unsere „wir fahren ins Blaue“ Mentalität ohne Vorausbuchung der Hotels bestraft. Da es keine Unterkunft mehr in unserer Preisklasse gab, mussten wir halb illegal auf einem Parkplatz im Auto schlafen. Ich hatte definitiv schon angenehmere Nächte!

Ob sich der Kurztrip nach Vancouver Island trotzdem gelohnt hat? Definitiv ja! Wir genossen die raue, ungezähmte Natur, wanderten auf einsamen Stränden, bestaunten uralte Baumriesen in der Cathedral Grove und konnten im Rahmen einer Whale Watching Tour Orcas in freier Wildbahn beobachten. Sehr gerne möchte ich an diesen magischen Ort zurückkehren, um mehr Zeit hier verbringen zu können und die Natur besser auf mich wirken zu lassen!

Hier siehst du ein paar Eindrücke von Vancouver Island!

Wandertipp: Der Wild Pacific Trail bei Ucluelet ist relativ moderat zu begehen und bietet atemberaubende Aussichten sowie die Chance auf unvergessliche Begegnungen mit wilden Tieren.

USA & Kanada Roadtrip: Über die Olympic Peninsula zurück nach Seattle

Alle schönen Dinge haben leider eines gemeinsam: Sie sind irgendwann vorbei! Auch unser USA & Kanada Roadtrip neigte sich mit dem Übersetzen von Vancouver Island nach Port Angeles dem Ende zu. Vor unserer Rückkehr nach Seattle wollten wir noch die Olympic Peninsula erkunden und ein wenig dem Twilight Fieber fröhnen, das diese Gegend seit der Veröffentlichung der Bücher in Atem hielt.

USA & Kanada Roadtrip La Push
La Push – der Strand bekannt aus der Twilight Saga

Einige von euch wissen vielleicht, dass sich der Hauptschauplatz der romantischen Vampirsaga – das verschlafene Örtchen Forks – vor den Toren des Olympic Nationalparks befindet. Und die Bewohner der Stadt wissen nur zu gut, wie man mit dem Fanwahnsinn gutes Geld macht. (zumindest war es vor 7 Jahren so)

USA & Kanada Roadtrip
Findige Touristiker hatten längst erkannt, dass sich mit den Twilight Fans gutes Geld verdienen lässt!

Aber auch neben Twilight hat die Halbinsel so einiges zu bieten: einsame Strände, sattgrüne Wälder mit uralten Baumbeständen, Wasserfälle und bunte Blumenwiesen prägen das Bild. Der Olympic Nationalpark wurde nämlich gegründet, um den jahrhundertealten Urwald an der Pazifikküste zu schützen. Heute erfreuen sich abenteuerlustige Wanderer und ruhesuchende Naturliebhaber an der ursprünglichen Schönheit dieses Ortes!

USA & Kanada Roadtrip Olympic Nationalpark
Die unberührte Küste der Olympic Peninsula

Olympia, die Haupstadt des Bundesstaates Washington, ist übrigens auch ganz nett. Es zahlt sich definitiv aus, auf dem Weg nach Seattle einen kurzen Stopp in Olympia einzulegen, um das Stadtzentrum zu erkunden. Vor allem das Kapitol ist einen Besuch wert!

USA & Kanada Roadtrip Olympia
Kapitol in Olympia, Bundesstaat Washington

Aber wie bereits erwähnt: Alle schönen Erlebnisse sind irgendwann auch zu Ende und das trifft auch auf diesen  fotografischen Rückblick auf einen der bis dato schönsten und aufregendsten Roadtrips meines Lebens zu. Die Reise war fototechnisch so ergiebig, dass die Zusammenfassung etwas lange ausgefallen ist. Falls du bis zum Ende durchgehalten hast – Respekt!

Jedenfalls hoffe ich, dass ich dir durch meine Bilder und Erinnerungen ebenfalls Lust auf einen Roadtrip an der Westküste machen konnte! Falls du noch Fragen zu der Reise hast, hinterlasse mir einfach einen Kommentar oder schreib ein kurzes E-Mail!

Und falls du noch mehr Reiseinspiration suchst, schau unbedingt bei der Blogparade „Die schönsten Roadtrips“ von SPANESS vorbei!

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Autor

Hat 1 Jahr in Mexiko gelebt, ist solo durch Neuseeland & Australien gereist und war im Overlander im südlichen Afrika unterwegs. Lisa liebt Abenteuer- und Aktivreisen, spannende Herausforderungen und ist dabei immer auf der Suche nach dem perfekten Fotomotiv. Dafür schleppt sie auch gerne ihre gesamte Kameraausrüstung auf einen Berg.

8 Kommentare

  1. Ich bin geflasht… 🙂
    Was für eine tolle Tour und die Bilder – Knaller. Da möchte man am liebsten gleich los und die Ecke selber „erfahren“. Danke für die tollen Einblicke und das du wirklich den Mut hattest, mit wildfremden Menschen diese Reise anzutreten. Denn ohne diesen Mut wäre es ja nicht zu dieser Reise gekommen. 🙂

    Viele Grüße, Tanja

    • Hallo Tanja,

      ja ich war auch sehr froh dass ich es gewagt habe! War natürlich ein bisschen crazy diese Aktion, hat sich aber voll ausgezahlt!

      LG
      Lisa

  2. Seattle hat mir auch total gut gefallen, da kann LA aber locker einpacken! Hab mir ebenfalls ein paar Schnäppchen in dem Premium Outlet zugelegt, die haben teilweise echt hammer Preise. Rocky Mountains schaffe ich hoffentlich nächstes Jahr. Du hast Recht Lisa, alleine ist das viiieeel zu teuer. Evtl. suche ich mir auch noch ein paar Gefährten online zusammen. Bei Vancouver Island und der Olympic Peninsula kann ich nur zustimmen – traumhafte Gegenden!! Die Bilder sind doch super, fangen doch alles ein, was es da zu sehen gibt.
    Danke für die schönen Erinnerungen und den Ausblick auf (hoffentlich) nächstes jahr.

    Gruß,
    Schwerti

    • Hallo Schwerti,

      Seattle ist echt toll. Schön übersichtlich, tolle Lage, sehr entspannt. Definitiv eine meiner liebsten Städte! Ich hoffe, du findest ein paar Mitreisende für deinen Trip, denn die Rockies zahlen sich wirklich aus! Aber es geht ja nicht nur um die Kosten, auch das Fahren macht viel mehr Spaß wenn man nicht alleine ist! Drücke dir jedenfalls die Daumen, dass es mit der Reise klappt! LG Lisa

  3. Supertolle Nachtbilder hast du hier gemacht! Mir persönlich war Seattle, als ich vor ein paar Jahren dort war, ein bisschen zu „langweilig“, aber doch sehr schön. Kanada hat mich mit Vancouver sehr geflashed. Würd ich gerne wieder einmal hin.
    Lg Sabrina

    • Hallo Sabrina,

      Vancouver hat mir auch sehr gut gefallen! Eine Stadt in die ich sicher wieder mal zurückkehren werde!

      Liebe Grüße
      Lisa

  4. Eine Ähnliche Route habe ich auch schon einmal gemacht, bin aber in San Francisco mit einem Kumpel los. Wir waren dann mit einer biologischen Exkursion viel in der Prärie und den Rockies unterwegs. Gerade Kananaskis kann ich nur eimpfehlen, ist nicht so überlaufen wie Jasper oder Banff aber auch dort gibt es wunderschöne Wanderrouten!
    Viele Grüße,
    Tim

  5. Hallo Lisa,
    hat mir gut gefallen, Dein Artikel. Bevor man allein zu Hause bleibt, ist so eine Reisepartnerbörse eine gute Idee, finde ich auch.
    Ebenso stimme ich Dir zu, dass man die USA und Kanada auf einer Reise gut verbinden kann, schließlich gibt es auch beiden Seiten der Grenze tolle Nationalparks. Ganz grob habe ich so eine ähnliche Tour wie Du auch mal gemacht und sie hat mir ebenfalls sehr gut gefallen.
    LG
    Stefan

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